Empathy Suite by Damien Hirst im Palms Casino Resort ist teuerste Hotelsuite der Welt

| Hotellerie Hotellerie

Das Palms Casino Resort in Las Vegas bringt das Konzept der Luxusreisen auf ein ganz neues Level. Wie unter anderem CNBC berichtete, kostet die von Damien Hirst neu gestaltete Empathy Suite 100.000 Dollar pro Nacht. Damit ist die sogenannte „Sky Villa“ nun das teuerste „Zimmer“ der Welt. In den USA trug diesen Titel bislang die Penthouse Suite im The Mark Hotel in New York, in der kürzlich auch die Herzogin von Sussex ihre Babyparty feierte (Tageskarte berichtete). Wie der Sender mitteilte, sei die Empathy Suite sogar teurer als die Royal Penthouse Suite im President Wilson Hotel in Genf, die 2018 laut Lonely Planet die teuerste Suite der Welt war. 

Auf rund 836 Quadratmetern und zwei Etagen verfügt die Suite über Annehmlichkeiten wie einen trendigen Salz-Ruheraum, einen Infinity-Jacuzzi mit Blick auf den Las Vegas Strip und einen 24-Stunden-Butlerservice. Entworfen wurde das Ganze von Damien Hirst, der in der Sky Villa einige seiner bekannten Originalstücke, wie z.B. das legendäre Winner/Looser, das zwei in Formaldehyd eingelegte Bullenhaie zeigt.  Unterstützung erhielt der Künstler dabei durch die Architekten von Bentel & Bentel.
 

"Ich liebe es, was Frank und Lorenzo Fertitta mit dem Resort gemacht haben. Es ist erstaunlich, mit ihnen zusammenarbeiten, weil sie große Sammler sind und Kunst total verstehen", erklärte Damien Hirst laut Hollywoodreporter. "Sie haben es mir erlaubt, eine Suite im Hotel zu bauen und alles zu gestalten und mit meiner Kunst zu füllen." Bentel & Bentel entwarfen die fünf weiteren Sky Villen des Resorts, die alle neu gestaltet wurden und zwischen 25.000 und 50.000 Dollar pro Nacht kosten. Die Fertittas gaben Hirst jedoch die Möglichkeit, die sechste Sky Villa ganz nach seinen Wünschen zu entwerfen. 

Hirst arbeitete mit Bentel & Bentel zusammen, um Schmetterlinge, Pillen und Schädel auf verschiedene Möbelstücke, Lederwände, Sofas und Stoffe zu sticken und zu prägen. So tauchen zum Beispiel Schmetterlings- und Schädelschnitzereien aus den Salzblockwänden im Ruheraum auf. Zweihundertvierzig farbige Punkte auf jeder Säule flankieren zudem den Pool. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.