Erst Romantik, jetzt Auerhahn: Marius Tröndle übernimmt nächstes Hotel am Schluchsee

| Hotellerie Hotellerie

Der 28-jährige Marius Tröndle will die Tradition seiner Familie weiterführen und übernimmt das bekannte Wellnesshotel Auerhahn am Schluchsee, berichtet die Badische Zeitung. Er tritt damit in die Fußstapfen seiner Großeltern Margarete und Meinrad Tröndle, die das Hotel in Aha 1993 eröffneten. 

Zuletzt hatten Ferdinand und Renate Thoma das Hotel als Pächter betrieben, doch der Vertrag sei ausgelaufen und das Paar habe sich zurückziehen wollen, so die Zeitung. Tröndle will nun das Haus in bester Lage aufwendig sanieren. Große Teile der Einrichtung mussten bereits weichen und 42 der insgesamt 64 Zimmer sollen neugestaltet werden. Ein neuer Wellnessbereich ist bereits eingezogen. 

„Der Schwarzwald bleibt – nur modern interpretiert“, erklärt Tröndle gegenüber der Badischen Zeitung. Neben einem neugeschaffenen Wintergarten mit Bar soll das Gourmetrestaurant im Zentrum des Auerhahns stehen. Das Ziel: „In vier bis fünf Jahren einen Michelin-Stern zu bekommen“, so Tröndle.

Marius Tröndle übernahm zuletzt das Boutiquehotel Mühle Schluchsee. Das Wellnesshotel Auerhahn soll im Juni 2022 eröffnet werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.