Es geht immer noch größer: 600 Zimmer-Hotel für Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

Das Hamburger Bauunternehmen HC Hagemann entwickelt und baut im Harburger Binnenhafen ein Hotel mit 600 Zimmern. Das achtzehngeschossige Hochhaus beeindruckt schon von weitem durch seine einzigartige Sinusfassade, auf die sich individuelle Graffitimuster projizieren lassen. 

In direkter Nachbarschaft zum ebenfalls von HC Hagemann entwickelten Innovationszentrum HAMBURG INNOVATION PORT (HIP) will das zur ersten Adresse für Kongresse und Veranstaltungen des HIP sowie für Hamburg-Touristen aus dem In- und Ausland werden.
 
Im 600 Zimmer großen HIP Hotels Hamburg am Kanalplatz im Harburger Binnenhafen kombiniert Arne Weber, Geschäftsführer und Inhaber von HC Hagemann Zimmer von 20 Quadratmetern mit modernster Ausstattung in minimalistischem Industrie-Design. Eine 1.000 Quadratmeter große Funktionsfläche im Erdgeschoss dient als multifunktionaler Ort für Frühstück, Events und Gastronomie.
 
Das Gebäude ist parallel zum Westlichen Bahnhofskanal ausgerichtet und reiht sich ein in das dem Wasser entlang gewachsene industrielle Erbe des Binnenhafens. Der charakteristische „Zick-Zack“-Grundriss dient dazu, allen Zimmern Fenster mit Hafenblick zu ermöglichen. Tagsüber erhellt die geschosshohe Verglasung im Sockelbereich den Innenraum mit gestreutem Licht, während in der Abenddämmerung die Fassade von innen heraus zu leuchten beginnt. Für echte Hingucker sorgen die bunten Graffitimuster, die sich auf die Fassade projizieren lassen.
 
Das Zusammenspiel der besonderen Materialien mit einer eindrucksvollen Silhouette prägt Harburg mit einer neuen Landmarke und ist mit dem HIP Hotel Hamburg als Bestandteil des HAMBURG INNOVATION PORT zugleich ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Harburger Binnenhafens. Der Bau des von Heiner Limbrock (Limbrock und Tubbesing Architekten und Stadtplaner) entwickelten Komplex‘ soll Ende 2019 beginnen und zum Jahreswechsel 2020/21 fertiggestellt werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.