Ex-Prizeotel-Manager starten Wohnkonzept für aktive Senioren

| Hotellerie Hotellerie

Die ehemaligen Prizeotel-Manager Constantin Rehberg und Christina Kainz haben ein neuartiges Konzept zum Thema „Wohnen im Alter“ entwickelt. Die neue Wohnform soll künftig das selbstbestimmte Leben im eigenen Zuhause fördern und vor allem aktive Senioren ansprechen.

Wie apartment-community.de berichtet soll das Konzept der beiden Gründer ein Schulterschluss zwischen Hotellerie, Serviced Apartments und Quartiersleben schaffen. Zudem sind holistische Pflegekonzepte und barrierefreies Interior Design vorgesehen, damit Menschen mit und ohne Pflegegrad dort ein neues Zuhause finden können.

Damit das neue Wohnkonzept eine echte Alternative für bestehende Seniorenresidenzen sein kann, soll bewusst auf sogenannte Preistreiber wie Schwimmbad oder eine gastronomische Vollküche verzichtet werden. Stattdessen soll eine starke Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen und eine Auswahl an Kulinarik, Kultur und Aktivitäten. Die Gründer setzen auch auf ein Zusammenleben mit der Nachbarschaft, einen smarten Minishop sowie ein interaktives Entertainmentangebot.

„In den vergangenen Monaten haben wir uns immer wieder und sehr konsequent die Frage gestellt, wie insbesondere die Generation der Babyboomer im Alter leben möchten und wie ein lebenswertes, aktives und wertschätzendes Lebensumfeld aussehen kann, welches zudem einem attraktiven Pricing unterliegt. Darauf möchten wir mit unserem Konzept nun eine Antwort geben und eine neue Alternative anbieten. Dabei kommt uns unsere Erfahrung aus der Hotellerie natürlich stark zugute, da sich ein modernes Konzept unserer Meinung nach für alle nach außen öffnen sollte, um so auch die Übergänge der einzelnen Wohnformen fließender zu gestalten“, sagen die Gründer.

Aktuell suchen Constantin Rehberg und Christina Kainz die ersten Standorte, doch die Finanzierung sei durch Businessangels und strategische Investoren bereits gesichert. Der eigentliche Markenstart ist für den Sommer 2021 geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.