Ex-Skispringer Jens Weißflog seit 22 Jahren Hotelier

| Hotellerie Hotellerie

"Was macht eigentlich Jens Weißflog?", hat sich der „Stern“ anlässlich der Vierschanzentournee gefragt, die gerade zu Ende ging. So einiges müsste die Antwort lauten, denn Weißflog ist seit 22 Jahren erfolgreicher Hotelier in  Oberwiesenthal.

1996 kaufte der „Floh vom Fichtelberg“ das frühere Gästehaus von Stasi-Chef Erich Mielke im Erzgebirge. Laut eigenen Angaben ist Weißflog jeden Tag im Hotel, könne aber nicht jedem Gast persönlich die Hand reichen.
 

Meistens klappe es aber, wenn er an der Rezeption aushelfe. Ansonsten verbringe er die Zeit im Büro, putze gelegentlich die Zimmer, sei ab und zu der Hausmeister, mähe den Rasen oder räume mit dem Traktor den Schnee weg.

„Die Arbeit im Hotel ist für mich mindestens genauso spannend, wie die Arbeit als Trainer sein könnte. Am Ende geht es um den Erfolg. Aber auch um das Vertrauen der Gäste, die schönste Zeit des Jahres bei uns zu verbringen“, sagt Weißflog auf seiner Webseite.

Weißflog sitzt für die CDU im örtlichen Stadtrat und beteiligt sich rege an Branchendiskussionen auf der Facebook-Seite von Tageskarte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.