Falkensteiner übernimmt Triforêt alpin.resort

| Hotellerie Hotellerie

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) erweitert ihr Portfolio durch einen langfristigen Managementvertrag für das Triforêt alpin.resort in Hinterstoder. Wie das Unternehmen bekanntgab, handelt es sich dabei um das erste Projekt der Marke Falkensteiner Residences im Boutique-Stil. Die offizielle Eröffnung der Anlage in Oberösterreich ist für den 9. Juli 2026 geplant.

Mit diesem Schritt reagiert die FMTG nach eigenen Angaben auf eine anhaltende Entwicklung im weltweiten Tourismusmarkt für Luxusunterkünfte. Das Segment der privat genutzten Unterkünfte mit Hotelanbindung verzeichnet laut Marktbeobachtern wie Knight Frank seit Jahren zweistellige Wachstumsraten, die sich seit dem Jahr 2020 nochmals intensiviert haben. Internationale Hotelmarken weiten ihre Angebote in diesem Bereich folglich kontinuierlich aus, da das Modell die Großzügigkeit privater Unterkünfte mit den Dienstleistungen eines Beherbergungsbetriebes der Fünf-Sterne-Kategorie verbindet.

Langfristigern Managementvertrag 

Die FMTG betreibt die Falkensteiner Residences bereits seit Jahren innerhalb bestehender Falkensteiner Hotelanlagen. Mit den Residences wie dem TRIFORÊT alpin.resort geht das Unternehmen nun den nächsten strategischen Schritt.  Der weltweite Trend zeige, dass anspruchsvolle Reisende nicht mehr das große Hotel, sondern den persönlichen Ort sowie Raum, Stille und Natur bei gleichzeitiger Qualität suchen, so Otmar Michaeler, Vorstandsvorsitzender der FMTG. Genau diesen Anspruch erfüllen die neuen Falkensteiner Residences, so der Manager weiter. 

Unterkünfte an den Skipisten

Das neue Resort befindet sich in Hinterstoder am Toten Gebirge und umfasst 41 Apartments sowie 20 Chalets, die in direkter Nähe zu den Skipisten liegen. Die Region zählt laut Mitteilung zu den Skigebieten Oberösterreichs und ist im Sommer durch Bergseen und Wanderwege geprägt. Die Architektur der Anlage orientiert sich an der alpinen Umgebung und beinhaltet ein ausgewiesenes Spa-Angebot sowie persönliche Dienstleistungen im Stil des Betreibers.

"Es war schon immer unsere Idee, an diesem besonderen Ort etwas zu schaffen, das sich bewusst von klassischen Ferienanlagen abhebt", sagt Michael Fröhlich, Miteigentümer des Resorts. Mit Falkensteiner habe man den Partner gefunden, der die Vision langfristig mit touristischer Kompetenz weiterentwickelt. Friedrich Huemer, ebenfalls Miteigentümer der Anlage, verweist auf eine langjährige Partnerschaft und bezeichnet die FMTG als erfahrenen Betreiber, der das Projekt langfristig führen wird.

Für das Tourismusunternehmen stellt das Vorhaben in Oberösterreich gleichzeitig den Beginn für den weiteren Ausbau des gesamten Geschäftsfeldes der Residences dar. Der Fokus liegt hierbei auf der Etablierung des Fünf-Sterne-Standards in verschiedenen europäischen Ferienregionen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Darknet werden nach Angaben der Lindner Hotels AG Daten angeboten, die mutmaßlich aus dem Cyberangriff vom 8. Juni 2026 stammen. Überprüfte Beispieldaten enthalten tatsächlich Daten aus den betroffenen Beständen; der genaue Umfang der Datenentwendung werde weiter untersucht.

Wenn die nächste Generation übernehmen soll, bringt das in familiengeführten Häusern immer auch Herausforderungen mit sich. Als Hotelier in dritter Generation kennt Thomas Walther vom Hotel Walther und Hotel Steinbock diese nur zu gut – und berichtet Oliver Meyer im HotelPartner-Podcast, wie der Generationenwechsel erfolgreich ablaufen kann und welche Rolle das Thema Führung dabei spielt.

Die MHP Hotel AG hat ein Rückkaufangebot für bis zu 4.403.530 Aktien zu je 1,35 Euro beschlossen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis zum 2. November 2026; die erworbenen Aktien sollen überwiegend eingezogen werden.

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.