Familie Kienzle übernimmt Sunneschlössli im Tannheimer Tal

| Hotellerie Hotellerie

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Das Sunneschlössli wurde 1993 erbaut und zu einem Vier-Sterne-Boutique-Apartmenthaus mit sieben Suiten entwickelt. Seit 2013 wurde das Haus von Daniela Grasmück Niedermann geführt.

Matthias Kienzle zuletzt General Manager in Reit im Winkl

Die neuen Betreiber verfügen über langjährige Erfahrung in der Hotellerie. Matthias Kienzle war demnach unter anderem Director of Food & Beverage im Baur au Lac in Zürich, Managing Director im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg sowie zuletzt General Manager des Relais & Châteaux Gut Steinbach in Reit im Winkl.

Nina Kienzle war unter anderem in den Bereichen Rooms Division und Front Office tätig. Stationen seien unter anderem das Baur au Lac und das Brenners Park-Hotel & Spa gewesen.

Gemeinsam mit ihrer Tochter ziehe die Familie nach Nesselwängle. Das Paar kenne das Tannheimer Tal nach eigenen Angaben seit vielen Jahren.

Neue Eigentümer planen zusätzliche Angebote für Gästegruppen

„Wir kennen das Sunneschlössli seit 15 Jahren als Gäste und haben uns von Anfang an in dieses Haus und diese Gegend verliebt“, wird Matthias Kienzle in der Mitteilung zitiert. „Dass wir es jetzt als Familie übernehmen dürfen, ist für uns ein Traum, der wahr wird.“

Nach Angaben des Unternehmens sollen künftig unter anderem Angebote in den Bereichen Skilanglauf und Radsport ausgebaut werden. Zudem sei vorgesehen, die hauseigene Kapelle für individuelle Zeremonien zu nutzen. Ebenfalls geplant seien kleinere Tagungen, Offsites und Retreats.

Darüber hinaus sollen die Betriebstage erweitert werden, um Gästen auch außerhalb der Hauptsaison Aufenthalte zu ermöglichen.

Sunneschlössli verfügt über sieben individuell gestaltete Suiten

Das Sunneschlössli liegt laut Mitteilung auf 1.147 Metern Höhe im Tannheimer Tal. Das Haus umfasst sieben Suiten mit Größen zwischen 50 und 82 Quadratmetern. Jede Suite verfüge über ein eigenes Thema sowie Antiquitäten und Kunstobjekte.

Zum Angebot gehören nach Angaben des Unternehmens außerdem ein Wellness-Bereich, eine Hausbar, ein Schwimmteich sowie eine Kapelle. Das Haus könne auch exklusiv für Gruppen gebucht werden.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, setzt das Haus zudem auf Photovoltaik, Erdwärme und eine E-Ladestation.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.