Fergus Group expandiert mit sieben neuen Hotels und ehrgeizigen Wachstumszielen

| Hotellerie Hotellerie

Die mallorquinische Hotelgruppe Fergus Group, spezialisiert auf die Repositionierung und das Management von Ferienhotels, setzt ihren Wachstumskurs fort. Im Jahr 2025 eröffnet die Gruppe sieben neue Häuser, darunter auf Ibiza, Menorca, Mallorca und in Katalonien. Damit festigt Fergus ihre Position als eine der am schnellsten wachsenden Ferienhotelmarken Spaniens.

Die Fergus Group operiert über drei Geschäftsbereiche: Fergus Hotels, tent Hotels und Affiliated by Fergus. Fergus Hotels bietet ein segmentiertes Portfolio für Strandurlaube, All-inclusive-Familienferien und hochwertige Auszeiten am Meer an. tent Hotels richten sich mit einem modularen Konzept und dem Verpflegungsansatz "Bed & Unlimited Brunch" an unabhängige Reisende. Über Affiliated by Fergus werden Hotels betrieben und vermarktet, die ihre eigene Markenidentität beibehalten.

Das Geschäftsmodell der Gruppe basiert auf der Revitalisierung von Hotelimmobilien. Ziel ist es, durch Modernisierung, Zielgruppenkonzepte und Management neue Gästeerlebnisse zu schaffen und den Wert der Immobilien sowie der Destination zu steigern. Seit der Gründung im Jahr 2011 hat das Unternehmen über 110 Millionen Euro in Repositionierungsprojekte investiert.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Fergus Group einen Umsatz von 210 Millionen Euro sowie einen Bruttobetriebsgewinn (GOP) von 90 Millionen Euro, was einem Wachstum von 88 % innerhalb der letzten drei Jahre entspricht. Das Unternehmen beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter und betreibt mehr als 30 Hotels in spanischen Ferienregionen wie den Balearen, Katalonien, Andalusien und den Kanarischen Inseln.

Neue Konzepte im Fokus

Zu den Projekten im Jahr 2025 zählt die Wiedereröffnung des Fergus Style Punta Arabí auf Ibiza. Das Hotel wird als Lifestyle-Hideaway positioniert und soll insbesondere für den deutschen Markt attraktiv sein. Es bietet ibizenkische Architektur, vier gastronomische Outlets und direkten Zugang zum Hippy Market von Es Canar.

Weitere Eröffnungen im Überblick:

  • Zwei neue Häuser auf Menorca (Fergus Style Carema Beach & Fergus Club Carema Splash)

  • Ein Premium-Hotel in der Bucht von Palma de Mallorca bis Jahresende (Fergus Style Palma Beach)

  • Ein Familienresort in Pineda de Mar (Fergus Club Pineda Splash) sowie ein Affiliated-Hotel in Lloret de Mar, beide an der katalanischen Küste

  • Die Eröffnung des tent Arenal auf Mallorca, das neunte Haus der Marke tent Hotels innerhalb von sechs Jahren.

Transformation, Community und Eigentümerpartnerschaften

Die Fergus Group versteht sich als Transformationspartner für Hoteleigentümer. Die Gruppe arbeitet mit internationalen Hotelgruppen wie der Grupo Empresas Matutes und der Piñero Group zusammen.

Mit dem Ziel, Ferienregionen mitzugestalten, integriert die Fergus Group Nachhaltigkeit nach einem ESG-Ansatz, der sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientiert. Dies umfasst soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte. Im sozialen Bereich arbeitet die Gruppe mit der ASPAS-Stiftung zusammen, um Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wirtschaftliche Initiativen umfassen Hotelrenovierungen zur Wiederbelebung von Reisezielen und zur Reduktion der Saisonalität. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung umgesetzt, darunter die Abschaffung von Einwegplastik und Investitionen in Energieeffizienz.

Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Marke tent Hotels: Alle Häuser wurden neugestaltet und bieten digitale Services sowie gemeinschaftliche Begegnungsräume. Das Konzept setzt auf Flexibilität für Gäste, unterstützt durch das "Bed & Unlimited Brunch"-Konzept und den digitalen Food-Lieferservice tentlivery in Zusammenarbeit mit Just Eat.

Diese Maßnahmen spiegeln die langfristige Vision der Gruppe wider, Tourismus als Motor für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaft zu nutzen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.