Fleesensee: Erste Weinlese auf dem Schloss-Weinberg beendet

| Hotellerie Hotellerie

Die Landwirtschaft Fleesensee hat auf dem Gelände des Hotels & Sportresort Fleesensee die erste Weinlese in der Geschichte des Projekts erfolgreich beendet. Die Ernte der rund 3.000 Rebstöcke der Sorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir fand Anfang Oktober statt und markiert einen wichtigen Schritt zur Etablierung des Weinbaus an der Mecklenburgischen Seenplatte.

Handarbeit und Fachbegleitung

Die Trauben wurden auf dem sogenannten Schloss-Weinberg, der zum Resort gehört, in Handarbeit gelesen. Das Team erhielt Unterstützung von Winzer Theo Gehring aus Rheinhessen, der das Anbauprojekt seit dessen Beginn begleitet.

Anschließend erfolgte die traditionelle Verarbeitung der Trauben. Unter Einsatz von Mitarbeitern des Resorts und den sogenannten Weinpaten wurden die Trauben in einer Korbpresse verarbeitet. Der gewonnene Traubensaft reift nun in einem Holzfass, um zu Wein ausgebaut zu werden.

Meilenstein erreicht

Max Weisenberger, Projektverantwortlicher für den Weinanbau im Hotels & Sportresort Fleesensee, kommentierte den Abschluss der Lese als bedeutenden Moment:„Dieser Moment ist für uns ein Meilenstein. Vor zwei Jahren haben wir den Traum gewagt, Weinbau in der Mecklenburgischen Seenplatte zu etablieren. Heute sehen wir, dass sich unsere Vision erfüllt – und können es kaum erwarten, unseren ersten Wein im kommenden Frühjahr zu verkosten.“

Ausbau und zukünftige Ziele

Die geernteten Trauben werden teilweise zu einem sogenannten Jungfernwein verarbeitet, teilweise zur Versektung genutzt. Eine erste Verkostung des Jungfernweins ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen. Langfristig zielt das Projekt auf die Produktion eines Sekts ab, der ab Ende 2026 erhältlich sein soll. Das Produkt soll die Mineralität des Kalkbodens des Schloss-Weinbergs widerspiegeln.

Im Rahmen des Projekts bietet die Landwirtschaft Fleesensee Weinrebpatenschaften an. Paten erhalten Einblicke in die Entwicklung des Weinbergs, werden zur jährlichen Lese eingeladen und sollen ab 2026 ihre ersten Flaschen des Jungfernweins erhalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vom ehemaligen Bürogebäude in Berlin bis zum Neubau auf Sylt: Limehome setzt bei seiner Expansion auf unterschiedliche Immobilientypen. Bis 2030 will das Unternehmen 25.000 Einheiten unter Vertrag haben.

IHG Hotels & Resorts plant ein neues Vignette-Collection-Hotel im Zentrum von Madrid. Das San Bernardo soll im März 2028 mit 67 Zimmern eröffnen und das spanische Luxus-Portfolio des Konzerns auf 21 Häuser erweitern.

Die österreichische Hotelgruppe Cooee alpin erweitert ihr Portfolio von drei auf fünf Hotels. In Kaprun läuft der Umbau eines bestehenden Hauses, zugleich entsteht in Bad Goisern bis Dezember 2027 ein Neubau mit 78 Zimmern.

Das familiengeführte Flemings Mayfair Hotel in London feiert sein 175-jähriges Jubiläum. Das im Jahr 1851 von Robert Fleming errichtete Anwesen gehört zu den ältesten unabhängigen Hotels der britischen Metropole.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat ihr neues Fünf-Sterne-Resort in Salò am Gardasee offiziell eröffnet. Das Investitionsvolumen für das Mixed-Use-Projekt beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.

Arabella Hospitality übernimmt den Betrieb des neuen Hotels Moxy Munich South im Münchner Stadtquartier The Source. Die Fertigstellung des 164 Zimmer umfassenden Hauses ist für das Jahr 2028 geplant.

Auf dem Ostkinberg in Scheidegg ist ein Wellness-Hotel mit rund 120 Zimmern und Suiten geplant. Laut Allgäuer Zeitung soll es Teil der Lerch Genusswelten werden; Geschäftsführer Thomas Lerch äußerte sich gegenüber der Zeitung zu dem Projekt.

​​​​​​​Alle acht Seminaris-Hotels durchlaufen einen Betreiberwechsel. Vier Häuser seien bereits zum 15. September 2026 an die Belvilla Deutschland GmbH übergegangen und werden bereits als Sunday-Hotels vermarktet. Die übrigen vier sollen zum 1. Oktober folgen. Das bestätigte Seminaris auf Anfrage von Tageskarte.io.

Der Hotelverband Deutschland sieht in den neuen Booking.com-Zusagen einen Fortschritt, will ihre Wirkung aber in der Praxis prüfen. IHA-Präsident Otto Lindner stellt insbesondere Fragen zum Genius-Programm.

Die EPH Group plant im Mittelburgenland ein Fünf-Sterne-Resort mit rund 300 Betten. Der Grundstückserwerb setzt insbesondere eine rechtskräftige Baubewilligung voraus.