Frankfurter Hotelmarkt wächst - Tausende neue Betten geplant

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Touristen und Geschäftsreisende finden in Frankfurt ein weiterhin wachsendes Angebot an Hotels. Unterkünfte mit mehr als 4.600 Zimmern seien aktuell im Bau und weitere 1.400 Zimmer in Planung, teilte der Immobilienspezialist BNP Paribas Real Estate am Donnerstag in Frankfurt mit. Er hat die Zahlen basierend auf Bauprojekten hochgerechnet. Für 2019 würden mehr als 10 Millionen Übernachtungen erwartet. Zum Vergleich: Fünf Jahre zuvor waren es rund 8 Millionen gewesen.

Besucher-Magneten wie die neue Altstadt hätten den Tourismus in Frankfurt, der seit 15 Jahren wachse, nochmals angekurbelt, so die Experten. Seit 2010 sei die Zahl der Betten um 15 000 oder 58 Prozent gestiegen. Allerdings waren Hotels in Frankfurt demnach zuletzt deutlich weniger ausgelastet als solche Berlin und Hamburg. Für das Jahr 2018 hatte die Stadt die Gesamtzahl von 56 000 Hotelbetten genannt.

Auch bei Investoren sind Frankfurter Hotels begehrt, erklärte BNP Paribas Real Estate. Sie steckten 2019 die Rekordsumme von 849 Millionen Euro in Hotelimmobilien - etwa doppelt so viel wie im Schnitt der vergangenen zehn Jahre. Dafür waren aber einzelne große Deals maßgeblich verantwortlich: So wurde der Büro- und Hotelkomplex «The Squaire» am Flughafen an die Investmentfirma AGC verkauft.(dpa)


 

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