Frankreich Hotels steigern Preise um bis zu 35 Prozent

| Hotellerie Hotellerie

Frankreichs Hotelbranche kann sich dank der Rückkehr ausländischer Touristen über ein gutes Sommergeschäft freuen. Da die Zimmerpreise im landesweiten Durchschnitt um 21,6 Prozent anzogen, hätten Hotels ihre Wirtschaftlichkeit spürbar erhöht, teilte die Branchenorganisation MKG.

in Paris mit. In der Hauptstadt legten die Preise sogar im Schnitt um 35 Prozent zu. Zur guten Auslastung der Hotels hätten ausländische Gäste insbesondere aus den USA beigetragen, die im Moment zudem vom schwachen Euro profitierten, der eine Europareise für sie preiswerter macht.

Einen kräftigen Zuwachs an Touristen verbuchten aber nicht nur die klassischen Touristenziele, die Hauptstadt Paris und die Côte d'Azur, sondern auch der Norden und Osten Frankreichs. Dies hänge möglicherweise mit Waldbränden im Süden, der Hitzewelle und dem Wunsch von Urlaubern nach etwas mehr Frische zusammen. Dieser Trend werde sich möglicherweise künftig auch fortsetzen, teilte MKG mit. Außerdem hätten die nordöstlichen Regionen von der Rückkehr von Touristen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden profitiert. Auch für die Nachsaison zeichne sich für die französischen Hotels dank eines Buchungsplus ein stärkeres Geschäft als im Vorjahr ab. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.