Friedrichshain-Kreuzberg will Baustopp für Hotels in einzelnen Vierteln

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Im Berliner Stadtteil Kreuzberg wollte die Ideal-Lebensversicherung am Kottbusser Tor eigentlich ein Hotel und ein Hostel mit mehr als 700 Betten bauen. Eine Einkaufsmeile sowie ein Parkplatz für Reisebusse waren ebenfalls geplant. Wie jedoch die Berliner Zeitung schreibt, sind diese Pläne längst Geschichte. Statt Hotel und Hostel entstünde nun ein Bürogebäude mit kleinen Läden im Erdgeschoss. 

Demnach habe der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg bereits am Freitagabend von einem „Durchbruch bei den Gesprächen“ berichtet. Der Grünen-Politiker hatte sich zuvor mit Ideal-Vertretern und der Senatsverwaltung getroffen und sich auf eine neue Bebauung ohne Beherbergungsbetriebe geeinigt. Künftig soll vor allem kiezorientiertes Gewerbe sowie Läden für die Bewohner bevorzugt werden. 
 

In Gesprächen will Baustadtrat Florian Schmidt den Eigentümern künftig klarmachen, dass neue Hotels an bestimmten Stellen nicht mehr sozialverträglich seien, so der Politiker laut Berliner Zeitung. Schließlich müssten sie die Kieze besser schützen. Protestierende Anwohner sollten seiner Meinung nach zudem unterstützt werden, wenn ihre Aktionen friedlich seien und mit guten Argumenten geführt würden. 

Dass das nicht immer so gut funktioniert, zeigte das Beispiel Hotel Orania in Kreuzberg, welches nach der Eröffnung mehrfach angegriffen wurde. 


 

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