Gambino und Geiger Facility Management wollen gemeinsam Hotels entwickeln

| Hotellerie Hotellerie

Gambino und Geiger Facility Management gründen eine neue Entwicklungsgesellschaft. Die erste Neueröffnung der G&G Holding GmbH ist bereits in trockenen Tüchern: das gambino-Hotel in Bamberg, das Ende 2024 in bester Lage am Stadtrand von Bamberg eröffnen wird. Und das ist erst der Anfang der kombinierten Wachstumspläne der Marken gambino hotels und das flax hotels. Während die Markenrechte jeweils in den Händen der Eigentümer verbleiben, wollen die beiden Gründungsfamilien Gambino und Geiger in den kommenden Jahren mit vereinten Kräften in den sogenannten „Secondary Markets“ primär in Bayern und im ländlichen Raum expandieren. Die Bleisure Marke das flax hotels wird für rurale Standorte mit guter Verkehrsanbindung weiterentwickelt; die Urban Economy Marke gambino hotels für attraktive Stadtlagen in Kleinstädten, vornehmlich in Bayern.

Geplante Größenordnung für die von der G&G Holding GmbH entwickelten Hotels sind rund 150 Zimmer – je nach Standort und Infrastruktur in Bestandsimmobilien oder auch Neubauten – in attraktiver Umgebung. Nach Bamberg stehen Städte, wie Augsburg, Regensburg, Ingolstadt und Würzburg im Fokus; im ländlichen Raum sind neue das flax hotels-Projekte in Bayern und Baden-Württemberg in der Pipeline.

Insgesamt sollen bis 2033 zehn neue Standorte in den sogenannten Secondary Markets in Deutschland entwickelt werden. Finanziert werden die neuen Häuser aus Eigenkapital der Beteiligten. Beide Marken werden im Management von der gambino consulting betrieben. Hauptansprechpartner für die Expansion und Entwicklung beider Marken ist Alessandro Gambino, Managing Partner Gambino Group. Sabrina Gambino-Kreindl, Managing Partner der Gambino Group, ist bei beiden Marken für die Weiterentwicklung der jeweiligen Produktwelten sowie für die Projektentwicklung und -leitung verantwortlich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht. Beide Häuser gehören, laut Bericht, zur Novum Hospitality.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.