Gastgewerbe in Brandenburg blickt optimistisch auf Herbstferien-Geschäft

| Hotellerie Hotellerie

Das Gastgewerbe in Brandenburg blickt optimistisch auf das Herbstferien-Geschäft. Man höre von den Betrieben, dass die Buchungslage in den Herbstferien «sehr gut» sei, sagte Olaf Lücke, Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Brandenburg. Dennoch gebe es noch freie Kapazitäten für die Herbstferien, auch noch kurzfristig.

Im Herbst biete Brandenburg eine ganze Palette an touristischen Möglichkeiten. Sowohl «die Aktivangebote» wie Rad- und Wandertouren als auch Städtetrips seien gefragt, sagte ein Sprecher der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB). Auch der Tagestourismus spiele eine tragende Rolle für das Gastgewerbe. So sorgten laut der TMB in Brandenburg allein die Tagesausflüge jährlich für einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro.

Auch in den dünn besiedelten Landesteilen ist die Buchungslage zu Ferienbeginn nach Angaben der TMB gut. In der Uckermark sei der «Großteil der Angebote quasi ausgebucht». Im Lausitzer Seenland erlebten die Beherbergungs- und Gaststättenbetriebe wegen der Ferien in Sachsen und des guten Wetters einen starken Touristenstrom. Auch im Fläming verzeichneten die Häuser der Region «eine gute Buchungslage», wie es von der TMB hieß.

«Wir können durchaus sagen, dass der Tourismus in Brandenburg gut durch die Pandemie gekommen ist», sagte der TMB-Sprecher. Im Jahresverlauf 2023 lägen die Betriebe mit den Übernachtungszahlen bereits wieder auf dem Niveau des bisherigen Rekordjahres 2019. Auch die Gäste aus dem Ausland seien wieder da. «Unser wichtigster Quellmarkt Polen zeigt sich dabei stärker denn je.»

Als problematisch sieht die TMB den Mangel an Arbeitskräften. «Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Brandenburger Gastgewerbe lag 2022 3,9 Prozent unter dem Niveau 2019 und die Zahl der geringfügig Beschäftigten im Brandenburger Gastgewerbe im Jahr 2022 9,9 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau 2019.» Es fehlten die Nachwuchskräfte, betonte der Sprecher. «Ebenso sind die hohen Energie- und Warenkosten eine Belastung, mit der umgegangen werden muss.» Auch die Kurzfristigkeit der Buchungen erschwere die Planung der Unternehmen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.