Geflüchtete aus der Ukraine ziehen ins ehemalige Sofitel in Hamburg

| Hotellerie Hotellerie

In Hamburg-Mitte soll in den kommenden Tagen im ehemaligen Sofitel Alter Wall eine Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine eröffnen. Wie die Behörde für Inneres und Sport mitteilte, haben die Vorbereitungen in den mehr als 200 Zimmern begonnen.

Bis zu 800 Personen sollen in den Räumen unterkommen können. Vor allem für Familien sei das Gebäude geeignet. «Es stehen auch Räume für soziale Projekte, ehrenamtliches Engagement sowie für Wäscheräume zur Verfügung», heißt es in einer Mitteilung. 

Eigentlich will das Unternehmen Ennismore auf einem Teil des ehemaligen Sofitel-Areals ein Hotel ihrer Marke The Hoxton gemeinsam mit der GHOTEL Group betreiben (Tageskarte berichtete). Die Fertigstellung für das Gesamtensemble ist für 2026 geplant. Im Auftrag des Sozialunternehmens Fördern & Wohnen haben nun aber zunächst die Vorbereitungen für die Unterbringung der Geflüchteten begonnen.

Das Gebäude eigne sich vor allem für die Unterbringung von Familien, wie die Stadt mitteilte. Es stünden auch Räume für soziale Projekte, ehrenamtliches Engagement sowie Wäscheräume zur Verfügung. Losgehen mit der Belegung soll es bereits in den kommenden Tagen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.