Gehälter in der Hotellerie - Wer verdient wieviel?

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotellerie- und Gastronomiebranche hat sich in den letzten Jahren einem beispiellosen Wandel unterzogen. Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt haben zu einer Notwendigkeit der Anpassung der Gehaltsstrukturen geführt.

Mit einer nun erstellten Gehaltsübersicht für die DACH-Region geben die Consultants von Konen & Lorenzen einen Überblick über den aktuellen Marktstatus der branchenüblichen Gehälter. Die Übersicht beinhaltet sämtliche relevante Positionen auf Führungskräfteebene in den Bereichen General Management, Commercial, Administration, Rooms Division sowie Food & Beverage und untergliedert sich in die einzelnen Bereiche der Hotellerie und Gastronomie. Dabei unterscheidet sie zwischen den Kategorien Luxus, Business, Leisure sowie Budget. Für die Gehaltsübersichten Österreich und Schweiz wurde außerdem zwischen Stadt- und Landhotellerie unterschieden.

Anders als bei anderen Gehaltsstudien basieren die Zahlen hierbei nicht auf Daten aus Gehaltsbudgets, Umfragen oder Meldungen an die Sozialversicherungen, sondern auf einem Durchschnitt von Gehältern aus realen Arbeitsverträgen, die in den vergangenen 12 Monaten von Konen & Lorenzen vermittelt wurden.

Nicht nur für Arbeitgeber stellt die kostenlose Übersicht eine wertvolle Orientierungshilfe dar, auch Führungskräfte profitieren von den Darstellungen. So bekommen Arbeitgeber hilfreiche Informationen darüber, ob sich deren Vergütungspolitik im marktüblichen Rahmen bewegt; Führungskräfte können sich einen Überblick über die aktuellen Verdienstmöglichkeiten verschaffen und daraus Rückschlüsse für ihre zukünftige Karriereplanung ziehen.

Topverdiener in der Hotellerie ist der Regional General Manager / Regionaldirektor einer Hotelgesellschaft im Luxusbereich mit 200.000 Euro. 5-Sterne-Hoteldirektoren bringen es auf 120.000 Euro Gehalt pro Jahr. Hoteldirektoren im Budgetsegment schaffen es dagegen nur auf gut die Hälfte und verdienen im Schnitt 66.000 Euro. Im Jahrsechsstelligen Bereich landen dann Positionen in Hotelgesellschaften wie derer Cluster- oder Regional-HR-Direktor, der Direktor of Finance oder Führungskräfte im Bereich Marketing und Verkauf. Auch Führungskräfte im Revenue Management in Hotelgesellschaften können schnell die 100.000-Euro-Gehaltsschallmauer durchbrechen. Schlusslichter der Studie sind Nightmanager, stellvertretende Empfangsleiter oder Revenue Manager in einem Hotel.

Die Gehaltsübersicht zum kostenlosen Download auf der Homepage der Konen & Lorenzen Recruitment Consultants: https://konen-lorenzen.de/download/gehaltsuebersicht/


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.