Globaler Hotelbau: Nur Amerika verzeichnet Rückgang der Projektpipeline

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Der weltweite Hotelbau verzeichnet zum Ende des ersten Quartals 2026 eine differenzierte Entwicklung. Nach aktuellen Daten von CoStar ist die Region Amerika das einzige globale Gebiet, das einen Rückgang bei den Aktivitäten in der Hotel-Pipeline aufweist. In den übrigen Weltregionen stiegen die Zahlen der sich in Planung oder im Bau befindlichen Zimmerkapazitäten hingegen an.

Europa verzeichnet deutlichen Zuwachs

In Europa zeigt die Entwicklung der Hotel-Pipeline eine positive Tendenz. Laut den Erhebungen befanden sich zum Stichtag 185.419 Zimmer im Bau, was einer Steigerung von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders deutlich fiel das Plus im Bereich der frühen Planungsphase aus, in der 193.351 Zimmer registriert wurden, ein Zuwachs von 9,7 Prozent. Die Gesamtzahl der unter Vertrag stehenden Projekte stieg damit um 6,7 Prozent auf insgesamt 456.023 Einheiten. Innerhalb Europas nimmt das Vereinigte Königreich mit 26.458 Zimmern im Bau die Spitzenposition ein. Deutschland folgt auf dem zweiten Rang mit insgesamt 23.748 Zimmern in der Bauphase. Die Zahl der Projekte in der finalen Planungsphase blieb mit 77.253 Zimmern im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Asien-Pazifik meldet Anstieg bei Projekten in der Endplanung

Für die Region Asien-Pazifik meldet CoStar ein gemischtes Bild bei den Kennzahlen. Während die Zahl der Zimmer im Bau um 7,7 Prozent auf 492.970 sank, gab es in der Phase der finalen Planung einen signifikanten Anstieg um 70,2 Prozent auf 74.487 Zimmer. Die allgemeine Planungsphase wuchs um 6,5 Prozent auf 415.172 Einheiten an. Insgesamt stehen in dieser Weltregion 982.629 Zimmer unter Vertrag, was einem leichten Plus von 1,6 Prozent entspricht. China führt die Bautätigkeit in der Region mit 278.283 Zimmern an, gefolgt von Vietnam mit 43.858 und Indien mit 43.290 Einheiten.

Fokus im Nahen Osten liegt auf Saudi-Arabien und den Emiraten

Im Raum Nahost und Afrika stieg die Zahl der im Bau befindlichen Zimmer um 4,5 Prozent auf 107.653 an. Wie der Dienstleister mitteilt, konzentriert sich der Großteil der regionalen Aktivitäten auf den Nahen Osten. In der finalen Planung befinden sich 29.290 Zimmer, was ein Plus von 3,8 Prozent bedeutet, während die allgemeine Planung um 2,9 Prozent auf 94.998 Einheiten zurückging. In der Summe sind in der Region 231.941 Zimmer vertraglich gebunden. Saudi-Arabien stellt mit 51.513 Zimmern das größte Kontingent in der Bauphase dar, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten mit 16.072 Zimmern.

Rückläufige Zahlen auf dem amerikanischen Kontinent

Entgegen dem globalen Trend verzeichnen die Amerika-Regionen durchweg rückläufige Werte. Die Anzahl der Zimmer im Bau sank um 2,1 Prozent auf 193.145 Einheiten. Noch deutlicher ist der Rückgang in der finalen Planung mit einem Minus von 7,9 Prozent auf 282.246 Zimmer sowie in der allgemeinen Planung mit einem Minus von 5,0 Prozent auf 402.723 Zimmer. Insgesamt befinden sich in dieser Weltregion 878.114 Zimmer unter Vertrag, was einer Verringerung von 5,3 Prozent entspricht. Den Hauptanteil der Bautätigkeit halten die USA mit 333.467 Zimmern. Dahinter folgen Mexiko mit 15.267, Kanada mit 9.589 und die Dominikanische Republik mit 6.190 Zimmern im Bau.


 

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