Grandhotel Heiligendamm verliert Mitgliedschaft bei Selektion Deutscher Luxushotels

| Hotellerie Hotellerie

Das Grandhotel Heiligendamm ist nicht mehr Mitglied der Selektion Deutscher Luxushotels. „Die strategische Ausrichtung des Grand Hotels stimmt nicht mit der der Selektion überein“, sagte die Sprecherin der Vereinigung, Cristina Bastian, der Schweriner Volkszeitung. Die acht Direktoren der Selektionshotels hätten diese Entscheidung unter sich getroffen. Details nannte die Sprecherin der Zeitung nicht. 

Die Schweriner Volkszeitung berichtet in einem großen Artikel über das Grandhotel Heiligendamm, in dem Paul Morzynski, der Inhaber des Hotels verrät, dass das Hotel operativ nur bescheidenes Geld verdiene. Vor allem das schlechte Wetter im vergangenen Jahr habe dem Hotel die Bilanz verhagelt.

Morzynski hatte das Hotel vor fünf Jahren aus der Insolvenz übernommen. Seither ist dem Unternehmer gelungen, das Haus wieder auf Vordermann und aus der Verlustzone zu bringen.

Morzynski denkt in dem Artikel darüber nach aus dem Luxushotel ein First-Class-Hotel zu machen „Es könnte in einigen Jahren eine Überlegung wert sein, auf 4-Sterne-plus zu gehen, wenn sich unser heutiges Konzept als nicht tragfähig erweisen sollte - was ich nicht hoffe“, sagte er der Schweriner Volkszeitung 


Zu der Selektion Deutscher Luxushotels gehört das Haus auf jeden Fall bereits nicht mehr. Die Webseite des Verbundes nennt folgende Mitglieder: 

  • Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg 
  • The Ritz-Carlton, Berlin 
  • Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
  • Excelsior Hotel Ernst, Köln 
  • Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden 
  • Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden 
  • Mandarin Oriental, Munich
  • Schloss Fuschl Resort & SPA, Salzburg

Zurück

Vielleicht auch interessant

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.

Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie.

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.