Grandhotel Heiligendamm verliert Mitgliedschaft bei Selektion Deutscher Luxushotels

| Hotellerie Hotellerie

Das Grandhotel Heiligendamm ist nicht mehr Mitglied der Selektion Deutscher Luxushotels. „Die strategische Ausrichtung des Grand Hotels stimmt nicht mit der der Selektion überein“, sagte die Sprecherin der Vereinigung, Cristina Bastian, der Schweriner Volkszeitung. Die acht Direktoren der Selektionshotels hätten diese Entscheidung unter sich getroffen. Details nannte die Sprecherin der Zeitung nicht. 

Die Schweriner Volkszeitung berichtet in einem großen Artikel über das Grandhotel Heiligendamm, in dem Paul Morzynski, der Inhaber des Hotels verrät, dass das Hotel operativ nur bescheidenes Geld verdiene. Vor allem das schlechte Wetter im vergangenen Jahr habe dem Hotel die Bilanz verhagelt.

Morzynski hatte das Hotel vor fünf Jahren aus der Insolvenz übernommen. Seither ist dem Unternehmer gelungen, das Haus wieder auf Vordermann und aus der Verlustzone zu bringen.

Morzynski denkt in dem Artikel darüber nach aus dem Luxushotel ein First-Class-Hotel zu machen „Es könnte in einigen Jahren eine Überlegung wert sein, auf 4-Sterne-plus zu gehen, wenn sich unser heutiges Konzept als nicht tragfähig erweisen sollte - was ich nicht hoffe“, sagte er der Schweriner Volkszeitung 


Zu der Selektion Deutscher Luxushotels gehört das Haus auf jeden Fall bereits nicht mehr. Die Webseite des Verbundes nennt folgende Mitglieder: 

  • Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg 
  • The Ritz-Carlton, Berlin 
  • Breidenbacher Hof, a Capella Hotel
  • Excelsior Hotel Ernst, Köln 
  • Hotel Nassauer Hof, Wiesbaden 
  • Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden 
  • Mandarin Oriental, Munich
  • Schloss Fuschl Resort & SPA, Salzburg

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.