Größter Center Parc Deutschlands eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit öffnet Center Parcs die Tore seines sechsten und größten Parks in Deutschland für die ersten Urlauber – pro Jahr werden im neuen Park im Allgäu über eine Million Übernachtungen erwartet. Die 184 Hektar große Anlage umfasst 1.000 Ferienhäuser in vier Kategorien, das tropische Badeparadies Aqua Mundo sowie den Market Dome mit seinen Restaurants und Freizeiteinrichtungen. In den Park, an dessen Entstehung zeitweise 1.500 Arbeiter gleichzeitig arbeiteten, flossen 350 Millionen Euro. Laut Center Parcs die größte Summe, die je in ein touristisches Vorhaben in Süddeutschland investiert wurde. Gelegen auf der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern, ist Park Allgäu in nur 30 Minuten von den Grenzen zu Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zu erreichen.  

„Mit der Hilfe von über 300 Projektpartnern und der Unterstützung der Region freuen wir uns, nach zwei Jahren Bauzeit erstmals Gäste in unserem Park Allgäu willkommen heißen zu dürfen“, sagt Frank Daemen, Managing Director Center Parcs Deutschland. „Der Park Allgäu vereint das Beste von Center Parcs mit neuen Urlaubsideen und soll neue Besuchergruppen in eine der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands locken.“

Im Park Allgäu wohnen die Gäste in den sogenannten Comfort-Ferienhäusern oder in der Premium Kategorie mit noch mehr Annehmlichkeiten. Alle Häuser haben eine private Außenterrasse und sind umgeben von Natur. Dafür wurden 130.000 Bäume, Sträucher und Gräser im Park gepflanzt, darunter allein mehr als 50.000 Laub- und Nadelbäume. Tropischer wird es hingegen im Badeparadies Aqua Mundo. Jean Henkens, seit Jahrzehnten Chefbiologe bei Center Parcs, sorgte persönlich dafür, dass typische Pflanzen aus Südamerika und Asien ihren Weg ins Allgäu fanden. Die tropischen Pflanzen bezieht er ausschließlich dort, wo diese von der jeweiligen Regierung zur Bebauung gepflanzt und zum Export freigegeben sind. Alle Pflanzen wurden händisch ausgegraben um sie nicht zu beschädigen und unter größter Sorgfalt in den Park transportiert. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.