Halbersbacher Privathotels übernehmen Waldhotel Tannenhäuschen

| Hotellerie Hotellerie

Das Waldhotel Tannenhäuschen im nordrhein-westfälischen Wesel wird künftig von den Halbersbacher Privathotels betrieben. Bislang tat dies die Eigentümerfamilie, die sich nun jedoch aus dem aktiven Hotelbetrieb zurückziehen will. Beraten wurde die Familie bei der gesellschaftlichen Neustrukturierung im Rahmen der Unternehmensnachfolge von der CoRE Solutions GmbH (CoRE).

Für die Neuausrichtung hat eine von der Unternehmerfamilie eigens gegründete Immobilien-Objektgesellschaft das Hotel erworben, deren langfristige Verwaltung durch die CoRE erfolgt. Im Rahmen der für die Nachfolgeregelung notwendigen Immobilientransaktion strukturierte das Unternehmen eine Finanzierung. Neben der Kapitalstrukturierung wurde dabei auch die Vermittlung eines neuen Hotelbetreibers übernommen. Das Hotel mit insgesamt 82 Zimmern wurde mit einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren an die halbersbacher privathotels GmbH, Bad Doberan verpachtet.

Klaus Busch, Geschäftsführer der CoRE Solutions GmbH, kommentiert: „Da sich die Eigentümerfamilie aus dem aktiven Hotelbetrieb zurückziehen wollte, stand sie vor der Herausforderung, ein maßgeschneidertes und zukunftsfähiges Nachfolgekonzept zu finden, das zu ihnen passt. Durch eine sinnvolle Neustrukturierung konnten wir mit Hilfe einer sogenannten Objektgesellschaft eine gute Lösung finden, um den Betrieb durch einen Pächter weiterführen zu lassen und zugleich den Verbleib der Immobilie in der Familie sicherzustellen. Wir freuen uns, dass wir die Eigentümerfamilie auch in Zukunft durch die langfristige Betreuung der Objektgesellschaft unterstützen können.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.