Halbersbacher Privathotels übernehmen Waldhotel Tannenhäuschen

| Hotellerie Hotellerie

Das Waldhotel Tannenhäuschen im nordrhein-westfälischen Wesel wird künftig von den Halbersbacher Privathotels betrieben. Bislang tat dies die Eigentümerfamilie, die sich nun jedoch aus dem aktiven Hotelbetrieb zurückziehen will. Beraten wurde die Familie bei der gesellschaftlichen Neustrukturierung im Rahmen der Unternehmensnachfolge von der CoRE Solutions GmbH (CoRE).

Für die Neuausrichtung hat eine von der Unternehmerfamilie eigens gegründete Immobilien-Objektgesellschaft das Hotel erworben, deren langfristige Verwaltung durch die CoRE erfolgt. Im Rahmen der für die Nachfolgeregelung notwendigen Immobilientransaktion strukturierte das Unternehmen eine Finanzierung. Neben der Kapitalstrukturierung wurde dabei auch die Vermittlung eines neuen Hotelbetreibers übernommen. Das Hotel mit insgesamt 82 Zimmern wurde mit einer Vertragslaufzeit von 20 Jahren an die halbersbacher privathotels GmbH, Bad Doberan verpachtet.

Klaus Busch, Geschäftsführer der CoRE Solutions GmbH, kommentiert: „Da sich die Eigentümerfamilie aus dem aktiven Hotelbetrieb zurückziehen wollte, stand sie vor der Herausforderung, ein maßgeschneidertes und zukunftsfähiges Nachfolgekonzept zu finden, das zu ihnen passt. Durch eine sinnvolle Neustrukturierung konnten wir mit Hilfe einer sogenannten Objektgesellschaft eine gute Lösung finden, um den Betrieb durch einen Pächter weiterführen zu lassen und zugleich den Verbleib der Immobilie in der Familie sicherzustellen. Wir freuen uns, dass wir die Eigentümerfamilie auch in Zukunft durch die langfristige Betreuung der Objektgesellschaft unterstützen können.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.