Henri Hotels feiern 10-jähriges Bestehen

| Hotellerie Hotellerie

Vor zehn Jahren, zum 1. Januar 2013, hat die DSR Hotel Holding das erste Henri Hotel an den Start gebracht. In einem alten Kontorhaus im Herzen der Elbmetropole steht der Pionier der Marke, das Henri Hamburg Downtown, bis heute für den Erfolg des Konzepts: Das Haus erzielt eine durchschnittliche Auslastung von über 90 Prozent.

Auf den Hamburger Vorreiter folgten bald weitere Hotels am Berliner Ku’damm, in der Düsseldorfer Downtown und im 7. Bezirk von Wien. Jedes Haus erzählt mit Liebe zum Detail die Geschichte seines Standorts – vom Interieur der Zimmer bis hin zu den Uniformen, die der Hamburger Designer Oliver Kresse für jedes Henri Hotel bisher eigens entworfen hat.

Henri Country House: Ferien von der Stadt

Seit kurzem ist Henri auch außerhalb der großen Städte in der Ferienhotellerie präsent: „Das Henri Country House im österreichischen Seefeld bringt die Marke erstmals an eine attraktive, touristisch etablierte Ganzjahresdestination für Urlauber“, erklärt Karl J. Pojer, CEO Touristik bei der DSR Hotel Holding. Für ihn hat die neue Perspektive Zukunft mit weiteren Standorten im Alpenraum: So wird es auch in Kitzbühel bald ein Henri Country House geben. 

Henri Hotels sind keine gesichtslosen Neubauten – sie erwecken Bestandsimmobilien zu neuem Leben. Damit fördern sie nicht nur die lokale Identität, sondern pflegen auch einen schonenden Umgang mit begrenzten Ressourcen. So zeichnet sich das Henri Hamburg Downtown durch eine Mischung aus nostalgischer Büroatmosphäre und 1950er-Jahre-Design aus. Das Henri Berlin Kurfürstendamm glänzt hinter der gründerzeitlichen Fassade mit dem mondänen Flair der Belle Époque, stilechten Themenzimmern und einladenden Salons. Das Henri Düsseldorf Downtown, in einem 70er-Jahre-Bürohaus gelegen, spielt mit Motiven der Hippiezeit. Eckart Buss, der als Geschäftsführer die Geschicke der Marke seit der Gründung lenkt, sieht genau hier den Erfolg der Marke: „Wir haben mit dieser Verbindung der Nachhaltigkeit und Historie vor zehn Jahren einen Zeitgeist getroffen“, stellt er fest.

Deshalb bauen auch die neuen Henri Country Houses auf die ursprünglichen Werte der Marke auf: Ein behutsamer Umgang mit dem Bestand knüpft an die oft lange Geschichte von Traditionshäusern an, deren bisherige Betreiber keine Nachfolger finden. „Henri sorgt dafür, dass das Lebenswerk von Menschen in gute Hände kommt und sich weiterentwickeln kann“, verspricht Eckart Buss.

Herzstück der Philosophie ist das familiäre Miteinander von Gästen und Mitarbeitenden. Jedes Henri Hotel verfügt über eine Wohnlounge und eine Hausküche, wo sich die Gäste rund um die Uhr nach dem Vertrauensprinzip aus einem Selfservice-Kühlschrank oder an einer Kaffeemaschine mit Getränken versorgen können. Dort wird zudem das Frühstück serviert und abends sind alle Hausgäste zum Abendbrot eingeladen. Auch das neue Henri Country House Seefeld versteht sich nicht als anonyme Übernachtungsstätte, sondern interpretiert die traditionelle Familienpension neu.

Bei alledem präsentieren sich die Henri Hotels als Unterkünfte mit zeitgemäßem Komfort, die häufig mit Wellness- und Fitnessbereichen punkten und teilweise über Tagungsmöglichkeiten verfügen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.