Hilton meldet starkes erstes Quartal

| Hotellerie Hotellerie

Hilton hat im ersten Quartal 2025, trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, ein solides Ergebnis vorgelegt. Das Unternehmen erwirtschaftete einem Gewinn von 300 Millionen US-Dollar – ein Anstieg gegenüber 268 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,72 Dollar, ein Plus gegenüber 1,53 Dollar im Vorjahr.

Auch der Umsatz konnte zulegen: Das bereinigte EBITDA stieg auf 795 Millionen US-Dollar (Vorjahr: 750 Mio. USD). Der systemweite vergleichbare Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) erhöhte sich währungsbereinigt um 2,5 Prozent. Ausschlaggebend dafür waren sowohl ein höherer durchschnittlicher Zimmerpreis als auch eine gestiegene Auslastung.

Hilton-CEO Christopher J. Nassetta zeigte sich zufrieden: „Wir haben trotz leicht schwächerer makroökonomischer Rahmenbedingungen starke Ergebnisse erzielt und blicken mit Zuversicht auf den weiteren Jahresverlauf.“

Ein starkes Zeichen setzte Hilton auch beim Wachstum: Im ersten Quartal wurden weltweit 186 neue Hotels mit insgesamt 20.100 Zimmern eröffnet, was zu einem Nettozuwachs von 14.000 Zimmern führte. Besonders im Fokus standen Lifestyle- und Luxusmarken. Unter anderem wurde die Marke Tempo by Hilton erstmals außerhalb der USA eingeführt. Zudem wuchs das Unternehmen mit neuen Häusern der Curio Collection und Tapestry Collection in Athen sowie dem ersten Canopy by Hilton in einem Skigebiet in Utah.

Derzeit umfasst die Entwicklungspipeline 3.600 Hotels mit 503.400 Zimmern – rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Knapp die Hälfte der geplanten Zimmer befindet sich bereits im Bau, über die Hälfte der Pipeline liegt außerhalb der USA.

Finanziell bleibt das Unternehmen robust: Insgesamt kehrte Hilton im ersten Quartal 927 Millionen US-Dollar an seine Aktionäre zurück, unter anderem durch den Rückkauf von 3,7 Millionen Aktien. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Hilton ein bereinigtes EBITDA von 3,65 bis 3,71 Milliarden US-Dollar und plant Kapitalrückflüsse in Höhe von rund 3,3 Milliarden US-Dollar.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Anzeige

In der Hotellerie wird seit Jahren über Direktbuchungen, Online-Marketing und Sichtbarkeit gesprochen. Mit dem Aufstieg von ChatGPT, KI-Suchmaschinen und digitalen Assistenten verändern sich die Spielregeln grundlegend. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur, wie Hotels bei Google gefunden werden, sondern ob sie künftig überhaupt noch Teil der digitalen Kaufentscheidung sind.

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung IHA INSIDE hat der Hotelverband Deutschland (IHA) am 11. Juni 2026, gemeinsam mit dem Gemeinnützigen Verein zur Förderung der Hotellerie in Deutschland (GVFH) und der Deutschen Hotelakademie (DHA), drei Stipendien für staatlich zugelassene Weiterbildungen der DHA vergeben.

Die Radisson Hotel Group expandiert mit ihrer Radisson Collection nach Frankfurt am Main. Durch einen langfristigen Pachtvertrag mit Groß & Partner entsteht bis 2027 ein neues Hotel mit 189 Zimmern im Hochhausquartier FOUR Frankfurt.

Fletcher Hotels hat das ehemalige Sunderland Hotel in Sundern übernommen. Das Haus war Ende Januar 2026 geschlossen worden, nachdem es unterschiedliche Angaben zu den Gründen für die Betriebseinstellung gegeben hatte.

Die DEHAG Hospitality Group hat für 2025 einen Gesamtumsatz von 37,740 Millionen Euro gemeldet und damit nach eigenen Angaben einen Rekordwert erreicht. Im Jahr 2026 feiert die Unternehmensgruppe zudem ihr 50-jähriges Bestehen.

Der Hotelverband hat am Nürburgring seine Jahresveranstaltung inklusive Mitgliederversammlung durchgeführt. Im Fokus der Tagung standen die Potenziale künstlicher Intelligenz für die Hotellerie sowie die Auszeichnung von Brancheninnovationen und Nachwuchstalenten.

Das Hotel Fichtelberghaus in Oberwiesenthal wird umfassend modernisiert. Die Wiedereröffnung des auf Vier-Sterne-Standard ausgebauten Hauses ist für Dezember 2026 geplant.

Eine Umfrage von mrp hotels unter 42 Marktteilnehmern sieht Hotelimmobilien weiterhin als gefragte Anlageklasse. Hohe Finanzierungskosten gelten dabei als größte Herausforderung, während Spanien die höchste erwartete Investmentdynamik aufweist.

Der neue „Psychological Well-being in Hospitality Report 2026“ der EHL Hospitality Business School beschreibt fünf Entwicklungen, die den Umgang mit psychischem Wohlbefinden in Hotellerie und Gastronomie prägen. Im Mittelpunkt stehen Mitarbeitergesundheit, menschliche Begegnungen und die Wirkung von Räumen auf Gäste und Beschäftigte.

Aroundtown plant die Umwandlung weiterer Büroimmobilien in Serviced Apartments und Mixed-Use-Objekte. Projekte befinden sich unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund, Hannover und Athen in Planung oder Umsetzung.