Hilton startet in Moldau

| Hotellerie Hotellerie

Hilton wird erstmals in der  Republik Moldau vertreten sein. Mit der Eröffnung eines Hilton Garden Inn in der Hauptstadt Chişinău betritt das Unternhmen einen neuen Markt. Das Projekt setzt auf erstklassige Standards und Premium-Dienstleistungen, um sowohl Touristen als auch Geschäftsreisenden ein außergewöhnliches Übernachtungserlebnis zu bieten.

„Der Markteintritt von Hilton ist ein bedeutender Meilenstein für uns“, erklärte Natalia Bejan, Direktorin der Invest Moldova Agency. „Moldau ist ein aufstrebendes Reiseziel mit großem unerschlossenen Potenzial. Wir sind überzeugt, dass diese Investition nicht nur die Standards in der Hotellerie hebt, sondern auch das Wachstum des Tourismus und der Wirtschaft ankurbeln wird.“

Das geplante Hilton Garden Inn entsteht durch die Sanierung des historischen Dacia-Hotels im Herzen Chişinăus. Das Gebäude wird modernisiert und erweitert. Die Eröffnung des neu gestalteten Hotels ist für das Jahr 2026 geplant.

Die Anfangsinvestition beläuft sich auf fünf Millionen Euro, mit einem Gesamtvolumen von bis zu 12 Millionen Euro in den kommenden Jahren. Durch die Integration in die Hilton-Gruppe sollen nicht nur neue Arbeitsplätze entstehen, sondern auch Weiterbildungsmöglichkeiten für das bestehende Personal geschaffen werden.

„Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt ein großer Erfolg wird und sowohl ausländischen als auch moldauischen Gästen erstklassige Dienstleistungen bieten wird“, betonte Iulia Scurtu, Managerin des Dacia-Hotels.

Die Marke Hilton Garden Inn, die zur Hilton Worldwide-Gruppe gehört, richtet sich gleichermaßen an Geschäftsreisende und Touristen und ist weltweit mit über 860 Hotels in 49 Ländern vertreten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.

Das Bio Berghotel Ifenblick im Allgäuer Bergdorf Balderschwang hat nach umfangreichen Umbaumaßnahmen neu eröffnet. Zentraler Bestandteil ist das neu geschaffene Panorama-Spa mit Outdoor-Infinity-Pool und Hallenbad.

Das Conrad Hamburg erweitert sein Angebot im Levantehaus um ein 1.000 Quadratmeter großes Spa. Neben dem größten Hotelpool der Stadt setzt das Haus auf ein neuartiges Longevity-Konzept mit medizinisch orientierten Anwendungen.

Das Grand Hotel Central in Barcelona hat sein Wellness-Angebot erweitert. Auf der hoteleigenen Dachterrasse „La Terraza del Central“ wurde eine Panorama-Sauna in Betrieb genommen, die Gästen einen direkten Blick über die Stadt ermöglicht.

Limehome baut sein Angebot in München massiv aus. Durch die Übernahme des Hotel Miano in Pasing und einen geplanten Neubau nahe dem Hauptbahnhof kommen 174 neue Einheiten zum Portfolio hinzu. Der Fokus liegt dabei auf der digitalen Transformation bestehender Hotelstrukturen.

Die Region Hannover bleibt das Schlusslicht bei der deutschen Hotelzimmerauslastung. Während andere Großstädte deutlich höhere Werte erzielen, streitet die Branche in Hannover über die Verwendung der Beherbergungssteuer und fordert eine effektivere Vertriebsstrategie für den Tourismusstandort.

Hamburg festigt seine Rolle als Tourismusmagnet: Mit 16,5 Millionen Übernachtungen und der bundesweit höchsten Hotelauslastung blickt die Hansestadt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Für 2026 versprechen große Jubiläen, neue Musical-Premieren und Museumsprojekte weiteres Wachstum.