Hotel am Europa-Park plant Erweiterung

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In der Gemeinde Rust, unmittelbar gegenüber dem Haupteingang des Europa-Parks, steht ein umfangreiches Bauvorhaben bevor. Berichten zufolge soll durch den Rückbau einer bestehenden Pension und einen anschließenden Neubau die Kapazität des ansässigen Hotelbetriebs deutlich gesteigert werden. Das Vorhaben gliedert sich in die allgemeine Entwicklung des Standorts ein, der bereits über die höchste Urlauberdichte in Deutschland verfügt.

Gemeinderat Rust gibt einstimmiges Votum 

Der Gemeinderat von Rust hat den Entwurf für den Hotelneubau in seiner jüngsten Sitzung behandelt. Die Zustimmung zum Start des Bebauungsplanverfahrens erfolgte einstimmig und ohne weitere Diskussion. Der Entwurf sieht einen Gebäudekomplex in U-Form vor, der über zwei bis drei Stockwerke verfügt. Teil des architektonischen Konzepts ist zudem ein Innenhof. Laut Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare wurden im Vorfeld der Planung bereits potenzielle Konfliktpunkte durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten adressiert. Er wird mit der Aussage zitiert: „Dieser Entwurf hat schon viele Einwände von unserer Seite berücksichtigt.“

Bestandsobjekt weicht Neubau 

Das Vorhaben sieht vor, dass das bestehende Hotel am Park durch die Entfernung der dazugehörigen Pension am Park Platz für eine Expansion schafft. An dieser Stelle sollen 158 zusätzliche Zimmer entstehen. Bisher verfügten das Hotel und die Pension zusammengerechnet über eine Kapazität von etwa 60 Zimmern. 

Die Erweiterung findet vor dem Hintergrund einer hohen Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten in der 5.000-Einwohner-Gemeinde statt. Der Europa-Park betreibt bereits sechs Hotels mit rund 5.800 Betten, verzeichnet jedoch zu Hauptgeschäftszeiten regelmäßig Vollbelegungen. Wie das Unternehmen Anfang des Jahres mitteilte, plant der Park selbst den Bau eines siebten Hotels, das eine Kapazität von bis zu 350 Zimmern umfassen soll. 


 

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