Hotel am Sophienpark in Baden-Baden wird renoviert

| Hotellerie Hotellerie

Das Baden-Badener Hotel am Sophienpark wird modernisiert. Das historische Hauptgebäude ist derzeit geschlossen. Bereits im letzten Jahr war angekündigt worden, dass das gesamte historische Ensemble in der Sophienstraße im Vier-Sterne-S-Segment positioniert werden soll.

„Schon am 7. Januar 2025 haben die umfangreichen Renovierungsarbeiten des Haupthauses begonnen, um an die Full-Service-Tradition des historischen Grandhotels anzuknüpfen§, heißt es in der Mitteilung weiter.

Wann die Wiedereröffnung geplant ist, wird in der Mitteilung nicht kommuniziert. Geworben wird aber mit „mit exklusivem Design, einem neuen Restaurantkonzept, einer stilsicheren Bar sowie einem kleinen, aber feinen Fitness- und Wellnessbereich für die Gäste ein völlig neues Hotelerlebnis in der Innenstadt bieten“ soll.

„Wir streben 4-Sterne-Superior an, mit denen wir ein entspanntes und legeres Erlebnis bieten», sagt Managing Director Marcus Scholz. „Der Eingang für Restaurant und Bar wird separat in der Sophienstraße liegen, so dass sich alle beim Vorbeischlendern eingeladen fühlen. Gleichzeitig haben unsere Gäste einen direkten Zugang über das Hotel. Damit bereichern wir das Angebot in der Baden-Badener Innenstadt und bieten unseren Gästen ein großes Wohlfühlpaket. Im Sommer haben sie den Park ungestört für sich“, so das Unternehmen weiter.

Die Gestaltung des Haupthauses liege wieder in den Händen der Innenarchitekten der Koblauch GmbH, die bereits die Neugestaltung Hotel-Dependance verantworteten. Im Mittelpunkt stehe ein extravagantes Interieur, „das den historischen Charme des Gebäudes bewahrt und gleichzeitig neue Maßstäbe in Komfort und Design setzt“.

Während der Sanierung des Haupthauses bleibt die Dependance des Hotels am Sophienpark für Gäste geöffnet.  Um 1820 ließ Stéphanie de Beauharnais, die Stieftochter Napoleons, Großherzogin von Baden, ein Schweizerhaus auf dem großen Parkgelände erbauen, das 1855 seinen heutigen Stil fand. Mittlerweile befindet sich das denkmalgeschützte Gebäude im Eigentum einer regionalen Architektenfamilie, die das Hotel am Sophienpark mit dem großen Park und dem Schweizerhaus ganz im Sinn der Jahrhunderte währenden Tradition bewahren und zu neuem Glanz führen möchte.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.