Hotel „das Smolka“ in Hamburg schließt für immer

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotel das Smolka in Hamburg schließt Ende Januar 2022 seine Pforten für immer. Der Pachtvertrag des fast 100-jährigen Traditionshauses konnte nicht verlängert werden, gaben die Betreiber des Hauses bekannt.

Das 1927 durch Wilhelm Smolka gegründete Hotel, hatte zunächst seinen Standort nahe des Hamburger Hauptbahnhof. Nach der vollständigen Zerstörung während des 2. Weltkrieges eröffnete Smolka das Hotel im Jahre 1947 an seinem jetzigen Standort in der Isestraße 98. Im Jahr 2007 wurde das Haus in die Raphael Hotels eingebunden und umfangreiche Modernisierungen durchgeführt.

Mit seiner stilvollen Eleganz, den liebevoll eingerichteten Zimmern und der Hotelbar, die an die Londoner Clubs vergangener Zeiten erinnert, passte das Hotel seither perfekt in das schöne Hamburger Viertel an der Außenalster. Die einzigartige Lage, sowie der persönliche Charme und zuvorkommende Service machte das Romantik Hotel das Smolka zu einem beliebten Reiseziel für Geschäftsreisende und Touristen, die auf Individualität und Gemütlichkeit setzten.

„Das Smolka“ diente über Jahrzehnte als eine Art zweites Zuhause für viele Stammgäste. „Mit großer Freude waren wir Ihre Gastgeber und danken Ihnen sehr herzlich für Ihre jahrelange Treue. Auf bald!“, schreiben die Gastgeber auf Facebook.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frasers Hospitality plant eine langfristige Erweiterung seiner Kapazitäten in Deutschland. Mit bestehenden Häusern in vier deutschen Metropolen setzt die Gruppe aus Singapur auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Serviced Apartments und flexiblen Wohnkonzepten.

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.