Hotel Louis C. Jacob erzählt eine neue Geschichte zu Max Liebermann

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Das Hotel Louis C. Jacob hat anlässlich seines 235. Jubiläums Details zur Identität einer Person auf dem Gemälde „Die Terrasse des Hotels Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe“ von Max Liebermann bekanntgegeben. Demnach handelt es sich bei dem bisher anonymen Kind am Kopfende der Gesellschaft um Irma Jacob, eine Vorfahrin des Hannoveraners Jürgen Wendt.

Rekonstruktion über familiäre Dokumente

Der Hannoveraner Jürgen Wendt stellte vor einiger Zeit den Kontakt zu Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff her und berichtete, dass seine Großmutter Irma Jacob das Kind auf dem Gemälde sei. Jahrzehntelang war die Figur anonym – erst durch familiäre Erinnerungen, Dokumente und Recherchen ließ sich ihre Identität eindeutig zuordnen.

Jürgen Wendt erinnerte sich daran, wie seine Großmutter von den Besuchen des Malers erzählte. Für das Kind bedeutete das stundenlanges stilles Sitzen, während der Künstler arbeitete. Für die Kunstgeschichte entstand dabei eines der bekanntesten Bilder aus Liebermanns Hamburger Zeit.

Die Geschichte führte nun zu einem besonderen Treffen: Gemeinsam mit Hoteldirektorin Judith Fuchs-Eckhoff wird der Enkel erstmals das Originalgemälde in der Hamburger Kunsthalle besuchen. Dort soll das Werk erneut betrachtet und die Verbindung zwischen Bild, Familie und historischem Ort sichtbar gemacht werden. Der Kurator für das 19. Jahrhundert, Dr. Markus Bertsch, begleitet das Treffen: „Max Liebermann stellt neben Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge die zentrale Künstlerpersönlichkeit meiner Abteilung dar. Für uns ist es wichtig, die historische Dimension der Werke mit gegenwärtigen Sichtweisen zu verbinden. Die Identifizierung von Personen in Gemälden und der Austausch mit den Nachfahren der Dargestellten tragen wesentlich dazu bei. Bilder werden auf diese Weise nahbar und bleiben lebendig.“

Für das Hotel Louis C. Jacob ist diese Geschichte mehr als eine historische Anekdote. Sie verbindet das Haus mit einem bedeutenden Kapitel der Kunstgeschichte und verleiht einem weltbekannten Werk eine persönliche Dimension.

„Dass wir heute den Menschen hinter einer bislang anonymen Figur dieses Gemäldes kennenlernen dürfen, ist etwas Besonderes“, sagt Direktorin Judith Fuchs-Eckhoff. „Das Louis C. Jacob ist seit Generationen ein Ort der Begegnung – und solche Geschichten zeigen, wie lebendig unsere eigene Vergangenheit bis heute ist.“

Ein Jubiläum mit Blick auf die Geschichte 

Das traditionsreiche Hotel an der Elbchaussee blickt in diesem Jahr auf 235 Jahre Geschichte zurück. Kaum ein anderes Haus der Stadt kann auf eine vergleichbare Kontinuität als Ort der Begegnung von Künstlern, Gästen und Hamburger Persönlichkeiten verweisen.

Anlässlich des Jubiläums arbeitet Direktorin Judith Fuchs-Eckhoff derzeit zudem an einem Buch über die Geschichte des Hotels Louis C. Jacob. Im Sommer ist außerdem ein großes Geburtstagsfest geplant – selbstverständlich auf der weltberühmten Lindenterrasse, jenem Ort, an dem auch Max Liebermann einst sein berühmtes Gemälde schuf.

Seit 2025 gehört das Hotel Louis C. Jacob zudem zur Autograph Collection von Marriott International und verbindet damit seine lange Geschichte mit einem internationalen Netzwerk individuell geführter Hotels.

„Hamburg für Hamburger”

Für das laufende Jahr bietet das Unternehmen zudem ein spezielles Übernachtungsangebot für Bewohner mit Wohnsitz in Hamburg an. Dieses umfasst Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück und weiteren Leistungen zu einem Preis


 

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