Hotel-Pipeline-Aktivitäten weltweit rückläufig – außer in Nord- und Südamerika

| Hotellerie Hotellerie

Auf dem Hotel-Investmentforum in Berlin feiern viele internationale Hotelgesellschaften offiziell weiter Rekorde. Dabei steht fest: Nur auf dem amerikanischen Kontinent konnte zum Ende des ersten Quartals 2024 eine Anstieg der Pipeline-Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. So zeigen es die Daten von CoStar , einem Anbieter von Online-Immobilienmarktplätzen, Informationen und Analysen auf den Immobilienmärkten.

Die Zahlen im Detail:

März 2024 (prozentuale Veränderung im Vergleich zu März 2023):

Europa

  • Im Bau: 172.499 Zimmer (-6,8%)
  • Endgültige Planung: 99.744 Zimmer (-25,3%)
  • Planung: 160.404 Zimmer (+3,1%)
  • Insgesamt unter Vertrag: 432.647 Zimmer (-8,8%)

Unter den Ländern der Region war Deutschland (28.500) führend in der Bautätigkeit, dicht gefolgt von Großbritannien (28.423).

Asien-Pazifik

  • Im Bau: 502.610 Zimmer (+5,6%)
  • Endgültige Planung: 109.926 Zimmer (+5,6%)
  • Planung: 289.041 Zimmer (-11,0%)
  • Insgesamt unter Vertrag: 901.577 Zimmer (-0,4%)

China führt die Region Asien-Pazifik bei der Gesamtzahl der im Bau befindlichen Zimmer an (315.145), gefolgt von Vietnam (37.113).

Naher Osten und Afrika

  • Im Bau: 110.783 Zimmer (-7,3%)
  • Endgültige Planung: 36.173 Zimmer (-20,9%)
  • Planung: 81.316 Zimmer (-3,3%)
  • Insgesamt unter Vertrag: 228.272 Zimmer (-8,5%)

Der Großteil der Pipeline-Aktivitäten in der Region konzentriert sich auf den Nahen Osten. Saudi-Arabien (42.464) und die Vereinigten Arabischen Emirate (19.046) haben die meisten Zimmer im Bau.

Nord- und Südamerika

  • Im Bau: 205.998 Zimmer (+4,1%)
  • Endgültige Planung: 296.374 Zimmer (+6,8%)
  • Planung: 378.628 Zimmer (+36,0%)
  • Insgesamt unter Vertrag: 881.000 Zimmer (+16,9%)

In den USA (156.525) befinden sich die meisten Zimmer der Region im Bau. Nach den USA weisen Mexiko (13.335), Kanada (7.603) und Brasilien (5.799) die höchste Anzahl an Zimmern im Bau auf.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.