Hotel Schani Naschmarkt eröffnet 2026

| Hotellerie Hotellerie

Im sechsten Bezirk der Stadt Wien entsteht derzeit der fünfte Standort der Schani-Hotels. Das Hotel Schani Naschmarkt. Die Fertigstellung des Hotel Schani Naschmarkt ist für das zweite Quartal 2026 angedacht. Geplant ist ein neunstöckiges Boutique-Hotel, das etwa 90 Zimmer umfassen wird.

Im Hotel Schani Naschmarkt soll der Wiener Jugendstil zu neuem Leben erwachen. Für das Erdgeschoss ist ein Restaurant mit offener Küche geplant. Die Lobby zollt mit gedeckten Farben, Metallakzenten und maskulinem Charme – ähnlich einer eleganten Zigarrenlounge – den Meistern dieser Epoche Tribut: Josef Hoffmann, Otto Wagner und Joseph Maria Olbrich. Aluminium und Messing treffen auf Handwerkskunst und sollen erschaffen eine Umgebung, die stilvoll, geschichtsbewusst und dennoch zeitgemäß ist. Im neunten Stockwerk bietet das Haus eine Rooftop Bar im Art Déco-Stil.

„Dieses Haus soll mehr als ein Hotel werden – es wird eine Bühne für die Geschichte Wiens“, so Benedikt Komarek, CEO und Co-Founder der Schani Hotels. Markus Marth, Geschäftsführer der Schani Hotels, ergänzt: „Es ist eine Hommage an die Künstler und Gewerbetreibenden und soll ein Treffpunkt für alle werden, die sich vom Geist des Jugendstils ebenso inspirieren lassen möchten wie von der lebendigen Energie Wiens.“

Architektonisch wird das Projekt erneut von Gabriel Kacerovsky vom Büro Archisphere betreut, das auch schon bei früheren Projekten der Schani Hotels maßgeblich involviert war. Genauso wie Michael Widmann von PKF Hotelexperts - auch auf seine Expertise hat man beim Schani Hotel Naschmarkt wieder vertraut.

Im Zuge des neuen Projekts wird die bewährte Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Fraunhofer IAO fortgesetzt, die seit vielen Jahren spannende Impulse für die Nutzung smarter Technologien in den Schani Hotels liefern. Innovative Ansätze in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und digitalisierte Gästebetreuung werden auch beim Hotel Schani Naschmarkt eine zentrale Rolle spielen.

Die Schani-Hotels kündigen bereits heute an, weiter expandieren zu wollen.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.