Hotel statt Gebet: Niederländer hauchen ehemaligen Kirchen wieder Leben ein

| Hotellerie Hotellerie

Nicht nur die deutsche Kirche hat mit Kirchenaustritten zu kämpfen. Auch in Deutschlands Nachbarländern stehen immer mehr Gotteshäuser leer. Die Niederländer machen aus der Not eine Tugend und hauchen den leerstehenden Kirchen neues Leben ein. In Amsterdam entstand so ein Design-Hotel, das Künstler und Touristen begeistert.

Das Bunk Hotel in Amsterdam Noord hat sich in der ehemaligen Kirche St. Rita niedergelassen, die 1921 erbaut wurde. Und auch heute erinnern die Orgelpfeifen und die Buntglasfenster an die einstige Vergangenheit des ehemaligen Gotteshauses. Doch wo früher die Menschen auf harten Bänken gebeten haben, erwarten die Gäste nun 106 Zimmer und 50 private Schlafkabinen.

Außerdem verfügt das Hotel über ein Restaurant mit großen Gemeinschaftstischen, an denen sich regelmäßig Designer, Künstler und Musiker treffen, um gemeinsam kreativ zu werden. Die Gastgeber veranstalten sogar jeden Monat kostenlose Musik- und Kunstveranstaltungen.

Das Bunk ist allerdings nicht das einzige Kirchengebäude in Amsterdam mit neuem Verwendungszweck. Wie das Magazin Stern berichtet, befindet sich in der „Ouden Kerk“ mittlerweile ein Kunstinstitut und in der ehemaligen Kirche „Our Lady of Perpetual Help“ entstand ein beliebtes Kulturzentrum.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.