Hotel Zugspitze: Küchenchef arbeitet als Gemüsebauer während Corona-Schließung

| Hotellerie Hotellerie

Wie zahllose andere Hotels auch, ist das Hotel Zugspitze derzeit geschlossen. Küchenchef Georg Strohmeyer möchte jedoch seine Hände „unter keinen Umständen“ in den Schoß legen und etwas für die wegen der fehlenden Arbeitskräfte in Not befindlichen Landwirte tun.

Als „Praktikant“ bei der nahen Gärtnerei „Garten Eden“ in Ohlstadt, die auch ein Zulieferer des Hotels ist, bringt sich der gestandene Koch nun beim Pflanzen von Gemüse helfend ein.

„Mehr als 10.000 Jungpflanzen haben wir bereits gesetzt“, verkündet Strohmeyer stolz. „Nur so kann die Ernte im Sommer eingebracht werden und die Menschen mit Gemüse versorgen – hoffentlich bis dahin auch meine eigene Küche im Hotel Zugspitze!“

Das Hotel Zugspitze ist ein privat geführtes Hotel in Garmisch-Partenkirchen. Auf vier Etagen stehen den Gästen 48 Zimmer und Suiten zur Verfügung. Kulinarisch versorgt werden die Gäste in den Restaurants „Zugspitz Stad’l“ und „Joseph Naus Stub’n“ sowie auf der Sommerterrasse.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.