Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und wird zur Lodge

| Hotellerie Hotellerie

Das Hotelcamp Reinsehlen in Schneverdingen entwickelt sein Konzept weiter und tritt unter dem Namen Lodge Reinsehlen – Hotel & Retreat auf. Neben einem neuen Markenauftritt und einer überarbeiteten Lobby plant das Haus in der Lüneburger Heide zusätzliche Ruhebereiche und Ergänzungen des gastronomischen Angebots. In seiner Pressemitteilung vom 7. Oktober 2026 erklärt das Hotel, insbesondere das Geschäft mit Urlaubs- und Freizeitgästen stärken zu wollen. Die Bedeutung des Tagungs- und Veranstaltungsgeschäfts bleibe bestehen.

Das bisherige Hotelkonzept werde dabei nicht grundlegend verändert. Vielmehr betreffe die Weiterentwicklung die Marke, die Produktqualität und die Ansprache der Zielgruppen. Stärker erreichen wolle das Haus unter anderem Gäste aus städtischen Räumen, die kurze oder längere Auszeiten in naturnaher Umgebung suchen. Die Mitteilung zählt sie zur Zielgruppe der „modernen Achtsamen“.

Das Hotel plant zusätzliche Ruheplattformen an ausgewählten Stellen des Geländes

Ein Schwerpunkt liege auf zusätzlichen Ruhepunkten und Aufenthaltsbereichen im Innen- und Außenbereich. Auf dem Gelände seien sogenannte Horizon Decks geplant: Ruheplattformen an ausgewählten Orten. Ergänzt werden sollen sie durch zusätzliche Hängematten sowie Liege- und Aufenthaltsbereiche.

Einzelne Angebote seien bereits umgesetzt. Auf den Zimmern stehe die regionale Teemischung „Heideblüte“ bereit, die der Bioland-zertifizierte Betrieb Heide-Kräuter im niedersächsischen Eimke herstelle. Hinzu komme ein Lavendelspray für das Kopfkissen.

Weitere Angebote zum Wohlbefinden sollen schrittweise folgen. Bewegung und Achtsamkeit könnten künftig punktuell eingebunden werden, etwa zu ausgewählten Terminen oder über ergänzende Angebote. Das Hotel verstehe diese Elemente als Teil des Aufenthalts und nicht als separates Programm.

Das Haus überarbeitet seine Lobby und gestaltet den Markenauftritt neu

Die Lobby sei vollständig überarbeitet worden. Dort kämen natürliche Materialien und warme Farben zum Einsatz. Neben der Ankunft solle der Raum auch dem Verweilen und dem Austausch dienen.

Parallel habe das Hotel seinen Markenauftritt neu gestaltet. Farben, Typografie und Bildsprache orientierten sich an der Natur rund um das Haus und an der nahegelegenen Heidelandschaft. Die Lage im Camp Reinsehlen bleibe die konzeptionelle Grundlage des Angebots.

Die bereits umgesetzten Veränderungen beschreibt das Haus als Auftakt einer schrittweisen Weiterentwicklung. Weitere Angebote und Anpassungen seien für die kommenden Jahre geplant.

Das Hotel richtet einen Frühstücksbereich mit regionalen Spezialitäten ein

Auch die Gastronomie werde im Zuge der Neuausrichtung weiterentwickelt. Regionalität und Saisonalität sollen stärker in den Vordergrund rücken. Beim Frühstück habe das Hotel bereits einen eigenen Bereich mit regionalen Spezialitäten geschaffen.

Weitere Ergänzungen sollen den Bezug zu regionalen Produzenten stärken. Die zusätzlichen Ruhepunkte, die regional geprägte Gastronomie und die Angebote zum Wohlbefinden seien auch für Tagungs- und Veranstaltungsgäste vorgesehen. Das Hotel nennt dabei unter anderem mehrtägige Veranstaltungen.

Das Haus wurde nach eigenen Angaben 1999 eröffnet. Es verfüge über 91 Zimmer, Veranstaltungsräume und ein Restaurant und beschäftige mehr als 80 Mitarbeiter aus der Region. Zu den bisherigen Zielgruppen gehörten Individualgäste, Geschäftsreisende, Seminar- und Tagungsgäste sowie Veranstalter.Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.