Hotelmarkt 2026: Shanghai und London führen globales Wachstum der Zimmerkapazitäten an

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Der weltweite Hotelmarkt bereitet sich auf eine deutliche Ausweitung der Kapazitäten im Jahr 2026 vor. Daten des Analysedienstes CoStar zeigen, dass das Tempo der Baufertigstellungen in den führenden Metropolen massiv anzieht. Vor allem in Europa sowie im Nahen Osten und Afrika liegt die Zahl der geplanten Neueröffnungen deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

Asien-Pazifik bleibt bei den Fertigstellungen führend

Die Region Asien-Pazifik nimmt bei der globalen Hotelentwicklung die Spitzenposition ein. Insgesamt sollen dort im Jahr 2026 mehr als 251.000 neue Zimmer an den Markt gehen. Das ist eine Steigerung gegenüber 2025, als knapp 190.000 Zimmer fertiggestellt wurden. Innerhalb dieser Region führt Shanghai die Statistik mit geplanten 7.457 neuen Zimmern an, gefolgt von Peking mit 3.991 Einheiten.

Beschleunigtes Neubautempo in Europa und Amerika

In Europa zeigt sich eine hohe Dynamik bei der Realisierung neuer Projekte. Die Zahl der für 2026 geplanten Zimmer-Neuzugänge liegt auf dem Kontinent bei fast 124.000 Einheiten. Damit verdoppelt sich das Volumen der jährlichen Fertigstellungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu. London ist mit 5.822 neuen Zimmern der wichtigste Standort, während Istanbul 3.017 neue Einheiten erwartet.

In Amerika konzentriert sich die Entwicklung weiterhin auf die Vereinigten Staaten. Insgesamt werden in der Region für das Jahr 2026 über 132.000 Hotelzimmer zur Neueröffnung erwartet. New York City führt die Liste mit 4.852 Einheiten an, gefolgt von Phoenix mit 3.650 Zimmern. Auch Cancun trägt mit 1.839 neuen Zimmern zum Marktwachstum bei.

Naher Osten steigert Schlagzahl bei Projekten

Ein markanter Zuwachs bei der Projektfertigstellung zeigt sich in der Region Nahost und Afrika. Mit insgesamt 54.238 geplanten Zimmeröffnungen verdreifacht sich die Zahl der jährlichen Neuzugänge gegenüber dem Vorjahr fast. Das Zentrum dieser Expansion ist Dubai, wo 5.053 Zimmer entstehen sollen. In Katar sind weitere 2.406 Einheiten für das Jahr 2026 geplant. Diese Zahlen spiegeln die hohe Investitionsbereitschaft in die touristische Infrastruktur der Region wider.


 

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