Hotelschule Lausanne baut „Mini Silicon Valley“

| Hotellerie Hotellerie

Die Ecole Hôtelière de Lausanne (EHL) investiert massiv in die Zukunft. Das berichtet das Schweizer Branchenportal htr.ch. Demnach soll auf einer Fläche von über 60.000 Quadratmetern bis zum Jahr 2021 ein Innovationsdorf und ein Campus mit Apartments für 1.000 Studenten für über 200 Millionen Schweizer Franken entstehen. Das „Mini Silicon Valley“ entsteht, einige Kilometer entfernt von der Schule, in einem leerstehenden Weiler mit einem Gasthaus, einer Mühle und einem historischen Postamt. Auf dem Gelände sollen sich zukünftig unter anderem die Start-ups, die derzeit in dem Inkubator der EHL, der 2012 gegründet wurde, gefördert werden. Über die Start-ups hinaus soll auf dem Gelände auch gelehrt, diskutiert und der Kompetenzaustausch gepflegt werden. Der Betrieb des Innovationszentrums soll von privaten Partnern gefördert werden. Bis zum Oktober sollen zusätzlich drei Millionen Euro zusammenkommen.

Der EHL geht es darum, in dem „Mini Silicon Valley“ den akademischen Rahmen zu verlassen. Das Innovationsdorf will ein Zeichen für junge Menschen setzen und Ideen fördern, die den Anforderungen der Hotellerie von morgen gerecht werden. 

"Es ist nicht länger akzeptabel, dass Innovationen immer von außen kommen. In den letzten zehn bis 15 Jahren kamen revolutionäre Konzepte, wie CitizenM oder Booking.com, nicht aus der Branche. Der Innovationspark muss es ermöglichen, intern über Lösungen für die Zukunft nachzudenken, um im Zentrum des Wandels in der Hotellerie zu stehen ", sagte Rémi Walbaum, Leiter Innovation an der EHL htr.ch.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am 14. März 2026 präsentiert die Munich Hotel Alliance im Munich Marriott Hotel City West den dritten „Taste your Future Day“. Das preisgekrönte Event bietet Schülern und Interessierten interaktive Einblicke in die Karrierewege der Münchner Luxushotellerie – vom Sushi-Kurs bis zum Bewerbungscheck.

Nach der abrupten Schließung des Congress Hotels Chemnitz kämpft die Belegschaft um ihre Zukunft. Mit einer eigenen Bewerbungsoffensive bei 15 Hotelgesellschaften und breiter Unterstützung aus der Bevölkerung sucht das Team nun aktiv nach einem neuen Investor für das geschichtsträchtige Hochhaus.

Campingplätze, Hotels, Pensionen und Anbieter von Gästezimmern in Nordrhein-Westfalen verzeichneten 2025 Zuwächse. Und das nach dem Rekordjahr 2024 mit der Fußball-EM im eigenen Land.

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.