Hyatt erwartet weiteres Wachstum in Afrika

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt erwartet bis Ende 2030 ein Zimmerwachstum von rund 50 Prozent in neuen und bestehenden Märkten Afrikas. Schon in den vergangenen zwei Jahren verzeichnete Hyatt in Afrika ein Zimmerwachstum von 51 Prozent, angetrieben durch die Eröffnung mehrerer Hotels und Markteintritte von Marken. Dazu gehören das Park Hyatt Marrakech, das die Luxusmarke nach Marokko bringt, das Hyatt Centric Cairo West, das Debüt der Marke auf dem Kontinent, das Hyatt Regency Harare – The Meikles, Hyatts erstes Hotel in Simbabwe, sowie das Hyatt Regency Nairobi Westlands als erstes Hotel in Kenia.

Zuletzt wurden im März 2025 das Hyatt Place Nairobi Westlands und das Hyatt House Nairobi Westlands an der Lower Kabete Road eröffnet. Dies ist das erste Hyatt-Projekt in Afrika, das den Gästen zwei Marken und damit zwei unterschiedliche Hotelkonzepte unter einem Dach bietet, nur wenige Minuten von der Westgate Mall, dem Nationalmuseum von Nairobi und dem Karura Forest entfernt.
 

„Das vergangene Jahr war ein Durchbruchsjahr für Hyatt in Afrika – und wir stehen erst am Anfang“, sagt Stephen Ansell, Geschäftsführer von Hyatt für den Nahen Osten und Afrika. „Unser Wachstum in wichtigen Freizeit- und Geschäftsmetropolen spiegelt unsere Strategie wider, Hotels dort zu haben, wo unsere Gäste und World of Hyatt-Mitglieder am liebsten hinreisen. Während wir expandieren, bleiben wir unserem Anspruch treu, hochwertige Gastfreundschaft zu bieten, die sowohl globale Reisende als auch lokale Gemeinschaften anspricht.“

In den kommenden zwei Jahren werden Hyatt-Hotels in neuen Märkten der Region eröffnen, darunter das Hyatt Regency Lagos Ikeja in Nigeria. Darüber hinaus soll das Park Hyatt Johannesburg nach einer umfassenden Renovierung des The Winston Hotel noch in diesem Jahr eröffnet werden. Das Luxushotel wird 31 Zimmer haben und wird sowohl Geschäftsreisende als auch Urlauber ansprechen.

„Dieses Kapitel markiert einen bedeutenden Schritt für das Wachstum unseres Portfolios in Afrika, da wir gezielt Hotels in stark gefragten Reisezielen hinzufügen“, sagte Felicity Black-Roberts, Senior Vice President Development bei Hyatt, EAME. „Wir sind stolz darauf, mit Eigentümern zusammenzuarbeiten, denen wir vertrauen, um Hyatts vielfältige Marken sowohl in neuen als auch etablierten Märkten der Region einzuführen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Großbrand im Luxushotel Klosterbräu in Seefeld ist das Feuer gelöscht. Rund 400 Einsatzkräfte waren beteiligt, sieben Personen wurden leicht verletzt, die Ursache ist noch unklar.

a&o Hostels hat eine Refinanzierung über 874 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen plant auf dieser Basis eine weitere Expansion in europäischen Kernmärkten.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Maximilian in Essen-Rüttenscheid und plant die Neueröffnung unter eigenem Namen für Ende 2026. Das Projekt wird erneut von Investor Dr. Ben Dahlheim begleitet.

Einer der größten Hotelbetreiber Europas hat im Januar Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seither läuft die Suche nach Investoren - die Verantwortlichen vermelden erste Erfolge.

Mit dem Sofitel Changzhou Hi-Tech District eröffnet Accor sein 800. Hotel in der Region Greater China. Das Projekt unterstreicht die Expansionsstrategie des Konzerns, der knapp ein Drittel seiner weltweiten Projekte in dieser Region realisiert.

Die FIFA hat kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 tausende Hotelzimmer in Städten wie Philadelphia storniert. Die Rückgabe der Kontingente erfolgte ohne eine detaillierte Angabe von Gründen.

Die Signo Hospitality hat das ehemalige Intercity Hotel in Essen übernommen und nach einer Modernisierung als Spark by Hilton neu eröffnet. Das Haus verfügt über 168 Zimmer sowie Tagungskapazitäten für bis zu 180 Personen.

Die DSR Asset Management GmbH gründet eine neue Abteilung für Technischen Service in Mecklenburg-Vorpommern. Unter der Leitung von Heiko Möller bietet ein sechsköpfiges Team künftig Wartungs- und Installationsleistungen in den Bereichen Heizung, Elektro und Sanitär an.

Die Reiseplattform Booking.com hat ihre Kunden über einen möglichen Sicherheitsvorfall informiert. Wie das Unternehmen in einer E-Mail mitteilt, könnten unbefugte Dritte Zugriff auf bestimmte Buchungsinformationen erhalten haben. Auch Kunden in Deutschland wurden angeschrieben.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt zeigt sich zum Jahresbeginn 2026 laut Mitteilung von Colliers mit steigender Dynamik. In Deutschland hingegen bleibe die Entwicklung verhaltener: Das Transaktionsvolumen lag bei rund 234 Millionen Euro und damit unter dem langfristigen Durchschnitt.