Hyatt Select Berlin Prenzlauer Berg: Erstes Haus der Marke außerhalb der USA

| Hotellerie Hotellerie

Hyatt hat die Unterzeichnung des Vertrags für das Hyatt Select Berlin Prenzlauer Berg bekanntgegeben. Bei dem Projekt handelt es sich um das erste Haus der Marke Hyatt Select außerhalb der USA seit der Markteinführung im Jahr 2025. Die Eröffnung des Hotels in Berlin ist für das Jahr 2028 geplant.

Expansion der Marke Hyatt Select in Europa

Das neue Hotel im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg wird über 140 Zimmer verfügen. Die Marke wurde als konversionsfreundliches Konzept im sogenannten Upper-Midscale-Segment entwickelt. 

Die regionale Wachstumsstrategie in der Region Europa, Afrika und Naher Osten (EAME) sieht vor, konversionsfreundliche Marken in Primär- und Sekundärmärkten einzuführen. Gleichzeitig plant das Unternehmen die Expansion seiner Luxus- und Lifestyle-Portfolios in internationalen Gateway-Destinationen wie Rom, Lissabon und London. Marken aus dem Essentials-Portfolio, zu dem Hyatt Place, Hyatt House und Hyatt Select gehören, bilden zusammen mit dem Classics-Portfolio bereits mehr als die Hälfte der Entwicklungspipeline in der EAME-Region.

Strategische Ausrichtung des Essentials-Portfolios

Laut Marc Jacheet, Group President EAME bei Hyatt, deckt die Portfoliostrategie die Segmente Luxus, Lifestyle, Upper-Upscale und Midscale ab. Das Loyalitätsprogramm World of Hyatt habe Ende 2025 die Marke von 63 Millionen Mitgliedern weltweit überschritten. Felicity Black-Roberts, SVP Development EAME, gibt als Ziel aus, die Zimmeranzahl im Essentials-Portfolio in der Region bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln.

Im Jahr 2025 entfielen mehr als 65 Prozent aller neuen Verträge in den USA auf die drei neuesten Marken Hyatt Select, Hyatt Studios und Unscripted by Hyatt. In der EAME-Region machten die Abschlüsse im Essentials-Bereich seit 2024 über 40 Prozent der neuen Vereinbarungen aus. Das Unternehmen führt dies auf das Interesse von Eigentümern an kapitaleffizienten Wachstumsmodellen angesichts gestiegener Baukosten und veränderter Finanzierungsbedingungen zurück.

Geplante Hoteleröffnungen im Jahr 2026

Für das laufende Jahr 2026 plant Hyatt mehrere Eröffnungen in der EAME-Region innerhalb der Classics- und Essentials-Kategorien. Dazu gehören das Hyatt Regency London Olympia und das Hyatt Place London Paddington in Großbritannien sowie das Hyatt Regency Rome Central in Italien. In Saudi-Arabien sollen das Grand Hyatt The Red Sea und das Hyatt Place AlUla den Betrieb aufnehmen.

Nach Unternehmensangaben ist das Luxusportfolio in der EAME-Region in den vergangenen zehn Jahren um 80 Prozent gewachsen. Die Gesamtzahl der Zimmer über alle Marken hinweg hat sich in diesem Zeitraum in der Region mehr als verdreifacht. Zu den aktuellen Projekten im Luxussegment zählen das im März 2026 eröffnete Andaz Lisbon sowie geplante Häuser wie das Park Hyatt Taormina, das Thompson Rome und das Miraval The Red Sea. Letzteres markiert das Debüt der Wellbeing-Marke außerhalb der USA. Insgesamt umfasst die weltweite Pipeline von Hyatt laut Mitteilung derzeit 148.000 Zimmer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.