Hyatt steigert Einnahmen aus Hotelverträgen

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Die Hyatt Hotels Corporation hat im dritten Quartal 2026 einen Nettogewinn von 58 Millionen US-Dollar erzielt. Der Gebührenumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 327 Millionen US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 6,2 Prozent auf 295 Millionen US-Dollar.

Hyatt verzeichnet höhere Zimmererlöse in vergleichbaren Hotels

Der Erlös je verfügbarem Zimmer (RevPAR) in vergleichbaren Hotels des weltweiten Hyatt-Systems stieg gegenüber dem dritten Quartal 2025 um 7,2 Prozent. In den USA betrug das Wachstum 8,2 Prozent. Hyatt führt die Entwicklung unter anderem auf die Nachfrage im US-amerikanischen Markt sowie auf die Fußball-Weltmeisterschaft und den Zeitpunkt jüdischer Feiertage zurück.

Anders entwickelte sich das Geschäft mit All-inclusive-Resorts. Der Netto-Paketerlös je verfügbarem Zimmer sank in diesem Bereich gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,5 Prozent. Hyatt begründet den Rückgang vor allem mit einer geringeren Reisenachfrage zu bestimmten Reisezielen in Mexiko. Zuwächse in der Karibik und in Europa hätten die Entwicklung teilweise ausgeglichen.

Hyatt steigert Gebühreneinnahmen aus Management und Franchise

Die gesamten Gebühreneinnahmen beliefen sich auf 327 Millionen US-Dollar. Die Grundgebühren für das Hotelmanagement stiegen um zehn Prozent, die erfolgsabhängigen Managementgebühren um 21,9 Prozent. Die Einnahmen aus Franchiseverträgen und sonstigen Gebühren erhöhten sich um 16,8 Prozent.

Als Gründe nennt Hyatt unter anderem die Entwicklung der Zimmererlöse in den USA, neue Hoteleröffnungen und zusätzliche Managementverträge im Zusammenhang mit der Übernahme von Playa Hotels. Bei den erfolgsabhängigen Managementgebühren habe zudem das Geschäft im asiatisch-pazifischen Raum beigetragen.

Im Segment der eigenen und gepachteten Hotels sank das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach Bereinigung um 2025 verkaufte Vermögenswerte um ein Prozent. Auch das Vertriebssegment verzeichnete einen Rückgang des bereinigten EBITDA.

Hyatt erweitert Entwicklungspipeline auf rund 158.000 Zimmer

Im dritten Quartal eröffnete der Konzern 3.808 Zimmer. Die vertraglich vereinbarte Entwicklungspipeline aus Management- und Franchiseverträgen umfasste zum Quartalsende rund 158.000 Zimmer. Das entspricht einem Anstieg von 12,1 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2025.

Das Nettozimmerwachstum innerhalb der vergangenen zwölf Monate betrug 3,8 Prozent. Ohne Zimmer, die im Zusammenhang mit der Übernahme von Playa Hotels erworben und im vierten Quartal 2025 wieder aus der Zimmerzählung genommen worden seien, bezifferte Hyatt den Wert auf 3,9 Prozent.

Hyatt hält an Jahresprognose für 2026 fest

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Wachstum des RevPAR in vergleichbaren Hotels von fünf bis 5,5 Prozent gegenüber 2025. Das Nettozimmerwachstum soll rund sechs Prozent erreichen. Den Nettogewinn prognostiziert Hyatt in einer Spanne von 240 bis 310 Millionen US-Dollar.

Das bereinigte EBITDA soll zwischen 1,17 und 1,2 Milliarden US-Dollar liegen. Für den Vorjahresvergleich berücksichtigt Hyatt Anpassungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Playa Hotels und 2025 verkauften Vermögenswerten. Auf dieser Basis erwartet das Unternehmen einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 14 bis 17 Prozent.

Neben dem ausgewiesenen Nettogewinn von 58 Millionen US-Dollar meldete Hyatt für das dritte Quartal einen bereinigten Nettogewinn von 122 Millionen US-Dollar.

Für Dividenden und Aktienrückkäufe plant Hyatt im Gesamtjahr Ausschüttungen zwischen 375 und 425 Millionen US-Dollar. Bis zum 30. September 2026 hatte der Konzern nach eigenen Angaben bereits 336 Millionen US-Dollar über diese beiden Wege an Aktionäre zurückgeführt.

Zum Ende des dritten Quartals wies Hyatt eine Gesamtverschuldung von 4,4 Milliarden US-Dollar und eine verfügbare Liquidität von 1,8 Milliarden US-Dollar aus.

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