IHA schreibt Start-up-Award 2026 für innovative Hotellerie-Lösungen aus

| Hotellerie Hotellerie

Der Hotelverband Deutschland (IHA) hat die Bewerbungsphase für den Start-up-Award 2026 eröffnet. Junge Unternehmen mit produktspezifischen Innovationen für die Hotelbranche können ihre Unterlagen bis zum 30. April 2026 einreichen. Ziel des seit 2016 bestehenden Wettbewerbs ist es, Lösungen zu fördern, die zur Effizienzsteigerung und Zukunftsfähigkeit der Hotellerie beitragen.

Breites Spektrum an technologischen und operativen Innovationen

Der Award richtet sich an Gründer, deren Entwicklungen unterschiedliche Bereiche des Hotelbetriebs abdecken. Das Spektrum der Einreichungen reicht von Haustechnik und Human Resources über Betriebsführung, Marketing und Vertrieb bis hin zu Payment-Lösungen und Projekten zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Laut dem IHA-Vorsitzenden Otto Lindner sind innovative Produkte in einem komplexen politischen und wirtschaftlichen Umfeld unverzichtbar, um die Kundenzufriedenheit und Effizienz in der Branche zu sichern. Der Award biete jungen Unternehmern eine Plattform, um ihre Ideen vor einem Fachpublikum zu präsentieren und wertvolles Feedback zu erhalten.

Auswahlverfahren und Pitch beim Branchenevent IHA INSIDE

Nach Ende der Bewerbungsfrist sichtet eine Fachjury aus Hoteliers und Venture-Capital-Experten die Einreichungen. Es werden maximal fünf Finalisten nominiert, die ihre Konzepte im Rahmen der Veranstaltung IHA INSIDE am 10. und 11. Juni 2026 am Nürburgring vorstellen dürfen. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt direkt vor Ort durch eine Abstimmung der anwesenden Verbandsmitglieder. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für Mitglieder des Verbandes ausgeschlossen, zudem ist der Rechtsweg nicht zulässig.

Vernetzung mit Entscheidungsträgern und Branchenunterstützung

Alle Bewerber werden auf der Internetseite des Hotelverbandes gelistet. Die Finalisten erhalten darüber hinaus exklusiven Zugang zu Führungskräften der Branche während des Branchenevents. Das Gewinner-Start-up profitiert von einer zwölfmonatigen Betreuung durch den Hotelverband und wird in die offizielle Verbandskommunikation integriert. Detaillierte Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind auf der Website des Verbandes hinterlegt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.