IHG Hotels & Resorts expandiert mit neuen Hotels in der Türkei und auf Kreta

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts setzt seinen Expansionskurs in Südeuropa fort und kündigt gleich mehrere neue Häuser an – darunter das erste voco Hotel in der Türkei sowie zwei Hotels auf der griechischen Insel Kreta.

voco Antalya Konyaaltı: Erstmals voco in der Türkei

Mit dem voco Antalya Konyaaltı bringt IHG erstmals seine Marke voco in die Türkei. Das neue Hotel entsteht im Stadtzentrum von Antalya und soll im Sommer 2025 eröffnen. Es wird 120 Zimmer, ein Restaurant, eine Bar, Spa- und Fitnessbereich sowie mehrere Tagungsräume bieten. Damit richtet sich das Hotel gleichermaßen an Urlauber wie Geschäftsreisende. IHG reagiert mit diesem Schritt auf die wachsende touristische Bedeutung Antalyas und will mit der Marke voco ein individuelles Hotelerlebnis mit internationalem Qualitätsstandard bieten.

Mit dem voco Antalya Konyaaltı erweitert IHG sein Portfolio in der Türkei auf insgesamt 33 eröffnete Hotels und zwölf weitere Projekte in der Pipeline.

Zwei neue Häuser auf Kreta: Kimpton und Vignette Collection

Auch in Griechenland wächst das IHG-Portfolio. Auf Kreta entstehen zwei neue Hotels: das The Chania Hotel Crete, Teil der Vignette Collection, sowie das Kimpton Crete Resort. Beide Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit der Gelasakis Group.

Das Vignette Collection Hotel wird im Zentrum von Chania gebaut, nur wenige Gehminuten vom Hafen entfernt. Es umfasst 39 Zimmer, ein À-la-carte-Restaurant, eine Rooftop-Bar sowie ein Wellnesscenter mit beheiztem Dachpool.

Das Kimpton Crete entsteht direkt am Strand von Georgioupolis, etwa 20 Minuten vom Flughafen Chania entfernt. Es bietet 76 Zimmer, zwei Restaurants, ein Spa mit Meerwasserpool und direkten Zugang zum Strand. Die Eröffnung ist für 2025 (Vignette) bzw. 2026 (Kimpton) geplant.

IHG setzt auf wachsendes Luxus- und Lifestyle-Segment

Mit den neuen Projekten baut IHG sein Luxus- und Lifestyle-Portfolio in Südeuropa weiter aus. In Griechenland betreibt die Gruppe bereits fünf Hotels, darunter das InterContinental Athenaeum Athens und das Holiday Inn Athens Airport. Zwei weitere Six Senses Resorts sind in Planung. Das neue Engagement auf Kreta soll vor allem anspruchsvolle Reisende ansprechen und die touristische Attraktivität der Insel weiter stärken.

IHG sieht in der Region großes Wachstumspotenzial. Willemijn Geels, Vice President Development Europe bei IHG, erklärt: „Chania entwickelt sich zu einem der begehrtesten Reiseziele in Griechenland. Mit unseren neuen Marken wollen wir dieser Nachfrage gerecht werden und unser Angebot gezielt erweitern.“

Mit der Expansion in der Türkei und Griechenland stärkt IHG seine Position im Mittelmeerraum – sowohl im Premium- als auch im Luxussegment.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.