IHG startet neue Marke Atwell Suites

| Hotellerie Hotellerie

Kaum warnte IHG-Chef Keith Barr laut Skift vor einem Platzen der Hotelmarkenblase, da präsentiert das Unternehmen schon die nächste Marke: So stellte IHG nun auf der amerikanischen Investors & Leadership Conference in Las Vegas die neue Marke Atwell Suites vor. Die neuen Suiten-Hotels sollen sich im gehobenen Mittelklasse-Segment ansiedeln und einen Markt ansprechen, den IHG auf stolze 18 Milliarden Dollar schätzt. 

Die Marke Atwell Suites baue auf der Tradition der IHG auf, neue Wachstumsmöglichkeiten für Hotelbesitzer und -betreiber zu schaffen, erklärte das Unternehmen. Mit dieser Strategie habe IHG erfolgreich ein dynamisches Portfolio einzigartiger mittelgroßer und gehobener Marken in der gesamten Mainstream-Kategorie aufgebaut, darunter Holiday Inn Express, avidTM-Hotels sowie die Marken Staybridge Suites und Candlewood Suites für Aufenthalte von einer Woche oder mehr.

„Die Marke Atwell Suites ist maßgeschneidert, um die große Nachfrage im gehobenen Mittelklasse-Segment nach einer neuen All-Suite-Marke zu befriedigen. Unser neuestes Angebot bietet Eigentümern und Gästen etwas anderes als das, was es heute gibt - eine stilvolle Suite, in der die Gäste über einen längeren Zeitraum arbeiten, sich kennenlernen oder die Gegend erkunden können. Da wir uns darauf konzentrieren, unser Wachstum zu beschleunigen, wird die Marke unsere führende Position im Mainstream-Bereich weiter ausbauen“, so CEO Keith Barr.

Elie Maalouf, CEO America, IHG, kommentierte: „Die IHG ist nach wie vor ein Branchenführer für zielgerichtete und effektive Innovationen auf dem Hotelmarkt, die die Bedürfnisse der Eigentümer und der Gäste antizipieren und letztendlich einen langfristigen Mehrwert und eine hohe Gästezufriedenheit liefern. Die Marke Atwell Suites ist das jüngste Beispiel dafür, wie wir eine neue Wachstumschance erkennen und mit unseren Besitzern zusammenarbeiten, um eine neue Marke zu entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten ist. Dieses mit Spannung erwartete neue Angebot ist eine starke Fortsetzung des erfolgreichen Rollouts von avid Hotels, der schnellsten Markeneinführung in unserer Geschichte."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.