IHG veröffentlicht Ergebnisse für 2021

| Hotellerie Hotellerie

IHG hat die Ergebnisse für das vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach gab es eine deutliche Verbesserung des Geschäftsverlaufs, der RevPAR kletterte zurück auf 70 Prozent des Niveaus von 2019.

Auch der operative Gewinn legte im Vergleich zu 2020 um 144 Prozent auf 534 Millionen US-Dollar zu. Im Vergleich zu 2019 stand unter dem Strich jedoch noch immer ein Verlust von 38 Prozent gegenüber 2019. Der Umsatz kletterte um 40 Prozent von 992 Millionen Dollar im Vorjahr auf 1.390 Millionen.

Im Laufe des Jahres wurden 44.000 Zimmer in 291 Hotels eröffnet. Dies entsprach einer Steigerung um 12 Prozent im Vergleich zu 2020. Durch die Eröffnungen beträgt der weltweite Bestand nun 880.000 Zimmer in 5.991 Hotels. Auch die Entwicklungspipeline ist mit rund 437 unterzeichneten Hotels gut gefüllt.

Keith Barr, Chief Executive Officer, IHG Hotels & Resorts: "Die Geschäftsentwicklung hat sich 2021 deutlich verbessert, wobei sich der RevPAR im Laufe des Jahres dem Niveau vor der Pandemie angenähert hat, Rentabilität und Cashflow sich stark erholt haben und die Vertragsabschlüsse im vierten Quartal zunahmen. Unsere Kollegen und Hoteleigentümer haben Hand in Hand gearbeitet und wieder einmal unglaubliche Anstrengungen unternommen, um das Auf und Ab des Aufschwungs zu bewältigen. Mit steigenden Impfquoten und der Aufhebung von Beschränkungen auf der ganzen Welt steigt die Nachfrage nach Reisen. Auch wenn unerwartete Herausforderungen auf uns zukommen mögen, sind wir zuversichtlich, dass wir auf die Bedürfnisse der Verbraucher und Eigentümer reagieren und uns anpassen können, um die IHG für ein starkes zukünftiges Wachstum zu positionieren.“

„Durch unsere strategischen Prioritäten werden wir weiterhin ein besseres, stärkeres Unternehmen für Gäste und Eigentümer aufbauen. Unser Engagement für die Aufrechterhaltung eines qualitativ hochwertigen Immobilienbestands und für Investitionen in Betrieb, Service und neue Designs ist der Motor für den Erfolg unserer etablierten Marken. Die Hinzufügung attraktiver neuer Marken in verschiedenen Segmenten hat uns weltweit weitere Wachstumschancen eröffnet. Unser Kundenbindungsprogramm wird in diesem Jahr umgestaltet, ebenso wie wichtige Verbesserungen unserer digitalen Kanäle und Erlebnisse, und wir setzen uns dafür ein, dass wir unser weltweites Wachstum durch unseren Journey to Tomorrow-Plan und gemeinsame Kampagnen wie Race to Zero in die richtige Richtung lenken.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.