Jedes vierte Leonardo Hotel in Deutschland wird weiblich geführt

| Hotellerie Hotellerie

Vor 60 Jahren konnte man weibliche Angestellte in einem Hotel kaum an einer Hand abzählen. Heute sind sie in der Mehrheit, vor allem an der Rezeption, im Service oder Housekeeping. Aber auch immer mehr in Spitzenpositionen.

„Karrierechancen bei Leonardo Hotels sind gender- und generationenübergreifend. Wir sorgen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis und eine gute Mischung in all unseren Hotels – für alle Positionen“, so Anke Maas, Human Resources Director Leonardo Hotels Central Europe. So unterstützen Leonardo Hotels gezielt weibliche Nachwuchskräfte darin, ihre individuellen Potenziale und Talente auszuschöpfen sowie unabhängig von klischeehaften Rollenbildern und der nach wie vor falschen Wahrnehmung, die Arbeitszeit im Hotel sei nicht familienfreundlich, ihren Karriereblick immer mehr auf leitende Positionen zu lenken.

Jedes vierte Haus bei Leonardo Hotels in Deutschland wird weiblich geführt

Mit zahlreichen Einzelfällen zeigen Leonardo Hotels, dass der Weg in eine Spitzenposition durchaus ohne genderspezifische Einschränkungen ablaufen kann und persönliche Bedürfnisse dabei ernst genommen werden. Das verdeutlichen auch die Zahlen aus den eigenen Häusern: Etwa 57 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland sind weiblich, in etwa jedem vierten Haus der Leonardo Hotels in Deutschland sitzen weibliche Angestellte in leitenden Positionen wie General Manager oder Operations Manager.

Der Anteil der weiblichen Azubis und dualen Studentinnen ist mit 30 Prozent ebenso beachtlich. Ein Erfolgsfaktor ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dafür setzt sich Leonardo Hotels aktiv ein und wurde auch schon ausgezeichnet – beim Audit „Beruf und Familie“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung im Jahr 2018. Die Initiative unterstützt Unternehmen beim Personalmanagement und berücksichtigt vor allem die persönliche Lebenssituation aller Beschäftigten. Es werden Zielvereinbarungen getroffen, die das Unternehmen innerhalb von drei Jahren umsetzen muss.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.