Joyn Serviced Living eröffnet erstes Haus in Düsseldorf

| Hotellerie Hotellerie

Expansion in Nordrhein-Westfalen: Mit der Eröffnung eines neuen Hauses in Düsseldorf erweitert Joyn Serviced Living sein Portfolio in Deutschland. Nahe der Königsallee sprechen die 70 Serviced Apartments Geschäfts- und Städtereisende an. Alle Apartments sind vollständig möbliert, mehrheitlich mit einer voll ausgestatteten Kitchenette. Das Design trennt den Schlaf- und Wohnbereich optisch voneinander. Ein Fitnessstudio, eine Laundrette sowie Tiefgaragenstellplätze ergänzen das Angebot. 

„Düsseldorf gilt als eine der lebenswertesten Städte Deutschlands; ein Gefühl, das Gäste auch bei uns in ihrem Zuhause auf Zeit erfahren sollen“, erklärt Julia Harnischfeger, Managing Director der Upartments Real Estate GmbH. Dafür wählen sie aus fünf verschiedenen Apartmentkategorien zwischen 18 und 44 Quadratmetern. Beim Design setzt Joyn auf urbane Materialien wie unverputzte Betondecken sowie gelbe Farbakzente. Den Innenhof ziert ein großflächiges Wandbild vom Contemporary Street-Art Künstler Emanuel Jesse.

Ein weiterer Bestandteil des Joyn Dusseldorf ist die Laundrette von WeWash, die bereits bei anderen Häusern der Marke in Deutschland, Österreich und der Schweiz Einzug gefunden hat. „Wir möchten unseren Gästen den Aufenthalt vereinfachen. Dazu gehört auch Digitalisierung, die beim Check-In beginnt und sich konsequent während des Aufenthalts im Haus fortsetzt“, so Julia Harnischfeger. Die Waschmaschinen und Trockner können bequem per Handy über eine App oder Webanwendung gebucht werden. Sobald die Maschine fertig ist, wird der Gast über das Smartphone benachrichtigt. Sind alle Maschinen belegt, reiht sich der Bewohner in eine digitale Warteschleife ein und erhält eine Benachrichtig, wenn Verfügbarkeiten wieder vorhanden sind.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.