Karls eröffnet erstes Hotel in Erlebnisdorf Döbeln – Premiere für die "Karls-Bande"

| Hotellerie Hotellerie

Mit einem großen Schritt erweitert Karls Erlebnisdorf in Döbeln sein Angebot: Am Sonntag wurde das erste Hotel offiziell eröffnet. Das sogenannte „Karls-Bande-Hotel“ entstand in Rekordzeit – nur ein halbes Jahr nach Baubeginn Ende 2024 stehen nun 60 Gästezimmer für Besucher bereit.

Das familienfreundliche Hotel liegt direkt neben dem Freizeitpark an der A14 in Sachsen und richtet sich vor allem an Kurzurlauber und Erlebnisdorf-Fans. Bereits vor der Eröffnung war das Interesse enorm – Zimmer wurden schon gebucht, als das Gebäude noch gar nicht stand.

Auch Haustiere sind willkommen – gegen eine Gebühr von 20 Euro pro Nacht. Besonders familienfreundlich: Die Zimmer bieten Platz für bis zu fünf Personen. Zudem sind die Tagestickets für das Erlebnisdorf im Übernachtungspreis enthalten – ein Angebot, das den Freizeitwert deutlich steigert.
 

Ausstattung mit digitalem Fokus

Die Hotelzimmer bieten Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Regenschauerdusche, 50-Zoll-Smart-TV, kostenloses WLAN und eine kleine private Terrasse mit Paletten-Strandkorb. Auch der Check-in ist zeitgemäß: Er erfolgt vollständig digital per Smartphone, inklusive mobilem Zimmerschlüssel. Dennoch soll jederzeit ein Ansprechpartner verfügbar sein, wie Karls-Gründer Robert Dahl betont: „Natürlich wird trotzdem immer jemand erreichbar sein.“

Erweiterung nach Ansturm auf Erlebnisdorf

Karls Erlebnisdorf Döbeln wurde erst im März 2024 eröffnet, erfreut sich aber bereits seit Monaten großer Beliebtheit. Die 1000 vorhandenen Parkplätze reichten nicht aus, inzwischen wurden 550 zusätzliche Stellflächen geschaffen. Mit dem Hotel reagiert Karls auf die hohe Nachfrage und setzt ein weiteres Ausrufezeichen in der Region.

Robert Dahl, der 1992 mit einem Obstanbaubetrieb in Rövershagen (Mecklenburg-Vorpommern) startete, hat in den vergangenen Jahrzehnten eine Erlebnis-Marke rund um die Erdbeere aufgebaut. Sechs Karls-Erlebnisdörfer gibt es inzwischen in Deutschland, drei weitere sind geplant – darunter auch ein Freizeitpark unter dem Label „Bibi und Tina“ (Tageskarte berichtete).


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.

Welche Tourismussegmente zu Ferienbeginn noch reichlich Kapazitäten haben und wo es vergleichsweise voll werden kann - darauf deutet eine Betriebsumfrage hin. Kurzentschlossene könnten profitieren.

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.