Kempinski kündigt erstes Wohnprojekt in Saudi-Arabien an

| Hotellerie Hotellerie

Kempinski erweitert das Portfolio im Nahen Osten um eine Anlage mit Markenresidenzen in der Stadt Mekka. Wie das Unternehmen mitteilt, entsteht mit den Kempinski Residences at Masar das erste Projekt dieser Art für die Gruppe innerhalb des Königreichs Saudi-Arabien. Vertragspartner und Entwickler des Bauvorhabens ist die Umm Al Qura for Development & Construction, die als Eigentümerin und Betreiberin der sogenannten Masar Destination fungiert. Die Unterzeichnung der Verträge fand laut Unternehmensangaben in den Büros der Kempinski Gruppe in München statt.

Über dreihundert Wohneinheiten

Nach Angaben des Entwicklers wird die Wohnanlage insgesamt 302 Einheiten umfassen. Die Residenzen sind Teil eines größeren, gemischt genutzten Bauprojekts, das neben den privaten Unterkünften auch ein Hotel der Marke Kempinski sowie verschiedene Einzelhandelsflächen beinhaltet. Der Standort befindet sich innerhalb der Masar Destination in unmittelbarer Nähe zur Großen Moschee. Das Projekt stellt laut Mitteilung eine Erweiterung des Angebots an Wohnimmobilien im Premium-Segment in diesem Viertel dar.

Nach Fertigstellung sollen den Bewohnern und Gästen verschiedene Dienstleistungen und Einrichtungen zur Verfügung stehen. Dazu gehören nach Angaben der Projektbeteiligten ein Wellnesszentrum, ein Café sowie Gastronomieangebote. Vorgesehen sind zudem ein Concierge-Dienst und ein Parkservice. Die Innenausstattung der Wohneinheiten soll unter Verwendung spezifischer Materialien gestaltet werden, wobei das Unternehmen auch den Einsatz von Technik zur Heimautomatisierung ankündigte.

Zusammenarbeit zwischen Kempinski und Umm Al Qura

Die Geschäftsführerin der Kempinski Gruppe, Barbara Muckermann, erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung, dass sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Häusern konzentriere, die mit ihrem jeweiligen Standort verbunden seien. Zusammen mit dem Partner wolle man die Residenzen als Ergänzung des Wohnungsmarkts in Mekka positionieren. Ziel sei es, den Bewohnern und Besuchern ortsbezogene Erfahrungen zu ermöglichen.

Yasser Abuateek, der Geschäftsführer von Umm Al Qura for Development & Construction, betonte laut Mitteilung, dass die Residenzen die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten vor Ort erweitern. Das Projekt basiere auf differenzierten Raumkonzepten und einer funktionalen Gestaltung, die auf die Bedürfnisse der künftigen Bewohner zugeschnitten seien. Die geplanten zentralen Einrichtungen und Dienstleistungen sollen laut Abuateek dazu beitragen, die Lebensqualität am Standort Mekka zu unterstützen. Die Masar Destination gilt nach Angaben des Entwicklers als eines der derzeit größten Stadtentwicklungsprojekte in Saudi-Arabien.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.