Kölner Hotelprojekt in Deutz stößt auf Widerstand von Anwohnern

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Kölner Hotelprojekt in Deutz stößt auf Widerstand von Anwohnern

In Köln-Deutz regt sich Widerstand gegen die Pläne für ein Hotel- und Bürogebäude auf einer Grünfläche zwischen der Severinsbrücke und ihrer Zufahrt. Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet, hat sich eine Anwohnerinitiative gegen das Vorhaben formiert. Auch in der zuständigen Bezirksvertretung gebe es mehrheitlich Vorbehalte gegen das Projekt.

Stadt verfolgt nach Wohnungsplänen nun Hotel- und Büronutzung weiter

Nach Angaben des WDR sollte die Fläche ursprünglich aufgewertet werden. Trotz eines entsprechenden politischen Beschlusses sei dies über Jahre nicht umgesetzt worden. Zwischenzeitlich habe die Stadtverwaltung eine Wohnbebauung geprüft, diese Pläne jedoch wieder verworfen. Als Grund werde die Lage unmittelbar an der Brücke genannt. Der notwendige Lärmschutz würde nach Darstellung der Stadtverwaltung einen zu hohen finanziellen Aufwand verursachen.

Stattdessen plane inzwischen ein privater Projektentwickler an dieser Stelle ein Hotel- und Bürogebäude. Das Gebäude solle bis zu 60 Meter hoch werden und über einen Blick auf den Rhein verfügen. Bevor das Vorhaben umgesetzt werden kann, müssten sich jedoch zunächst der Stadtentwicklungsausschuss mit dem Projekt befassen und anschließend der Stadtrat darüber entscheiden.

Anwohner fordern Erhalt und Aufwertung der bestehenden Grünfläche

Die Anwohnerinitiative setzt sich nach Angaben des WDR für den Erhalt der Grünfläche sowie der dort vorhandenen Bäume und Wiesen ein. Sprecherin Angelika Thill wird mit den Worten zitiert: „Die Grünfläche muss erhalten bleiben.“ Sie äußere Sorgen um den Bestand der Vegetation.

Nach Darstellung des Senders lehnt zudem die Mehrheit der Parteien in der zuständigen Bezirksvertretung das geplante Hotel- und Bürogebäude ab. Demnach befürworteten die Vertreter zwar grundsätzlich eine Bebauung des Areals, bevorzugten dort jedoch Wohngebäude anstelle einer gewerblichen Nutzung.

Stadtrat muss über umstrittenes Bauvorhaben noch endgültig entscheiden

Wie der WDR weiter berichtet, könnten abweichende Positionen innerhalb der Ratsfraktionen dennoch dazu führen, dass der Stadtrat den Bauplänen zustimmt. Deshalb dränge aus Sicht der Anwohnerinitiative die Zeit. Angelika Thill erklärte, zunächst müsse das Vorhaben im Stadtrat gestoppt werden.

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