Kompletter Umbau des Steigenberger Hotel Hamburg für 50 Millionen Euro

| Hotellerie Hotellerie

Union Investment und die Steigenberger Hotels AG haben ihren Pachtvertrag für das Hotel auf der Hamburger Fleetinsel um weitere 25 Jahre verlängert. Im selben Zuge einigten sich beide Parteien darauf, das 1992 errichtete Haus einer umfassenden Modernisierung zu unterziehen. Beginnend mit dem 8. Obergeschoss wird das Haus bei weiterlaufendem Hotelbetrieb sukzessive umgebaut. Die Arbeiten starten noch im Frühjahr 2019. Das Investitionsvolumen von Union Investment für die Modernisierung des Hotels liegt bei rund 50 Millionen Euro.

„Unsere Gäste sind Spitzenservice gewohnt. Mit dem Umbau des Steigenberger Hotel Hamburg werden wir diesen Ansprüchen gerecht“, so Thomas Willms, CEO, Deutsche Hospitality. „Eine Rooftop-Bar, die Präsidentensuite, das neue Gastronomie-Konzept und der Umbau des Gebäudes zum Smart-Building unterstreichen unseren Anspruch, eines der führenden Häuser der Stadt zu sein.“

„Mit der umfangreichen Modernisierung schaffen wir den Rahmen dafür, dass das Hotel auf der Fleetinsel für die Zukunft langfristig gut positioniert ist. Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Vertragspartner Steigenberger vorausschauende Lösungen gefunden haben“, sagt Martin Schaller, Leiter Asset Management Hospitality bei der Union Investment Real Estate GmbH. „Im neuen Design wird das Haus seine großen Standortvorteile noch besser ausspielen können und damit wertvolle Erträge für die Privatanleger im UniImmo: Europa sichern.“

Neben Umbau- und Renovierungsarbeiten für sämtliche Zimmer und öffentliche Bereiche sind zusätzlich der Neubau einer Präsidentensuite sowie einer Rooftop-Bar geplant. Die Bar wird einen freien Blick in Richtung Hamburger Michel und Elbphilharmonie bieten. Darüber hinaus soll ein neues Gastronomiekonzept im Erdgeschoss etabliert werden. Dank intelligenter Steuerungstechnik wird das Steigenberger Hotel Hamburg außerdem zu einem „Smart Building“ weiterentwickelt. Da die Modernisierungsarbeiten sukzessive in laufendem Hotelbetrieb umgesetzt werden, geht Union Investment von einer Gesamtprojektdauer von rund zwei Jahren aus.

Das Hotel befindet sich seit 1996 im Bestand des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Europa. Nach dem Vertragsabschluss ist das Steigenberger Hotel Hamburg eines der ersten Objekte im deutschen Hotelportfolio von Union Investment, das über einen „grünen“ Pachtvertrag verfügt und damit den Nachhaltigkeitsempfehlungen des ZIA: Zentraler Immobilienausschuss folgt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf wachsende Gästezahlen und eröffnet in der renovierten Orangerie ein zweites Restaurant. Mit Fokus auf Menü-Gäste und verbesserter Akustik schafft das Haus zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität für den operativen Betrieb.

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Amedia Hotel GmbH angeordnet und Lucas Flöther zum Verwalter bestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Geschäftsanschrift in Österreich, ist Robert Kennedy, der zudem als Managing Director Strategy der Revo Hospitality Group tätig ist.

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz in der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Das geplante Wellness-Resort in der Metelener Heide rückt näher an die Umsetzung. Laut Architekt Lukas Jocks befindet sich das 80-Betten-Projekt des Investors Johannes Nergiz auf einem guten Weg. Die Planungsphase soll im ersten Halbjahr abgeschlossen sein.

Das Fünf-Sterne-Hotel Interalpen in Telfs in Tirol hat auf Berichte über gravierende Missstände im Küchenbereich reagiert. Nach Veröffentlichungen des Magazins Dossier über den Umgang mit Auszubildenden hat die Geschäftsführung des Hauses auf dem Seefelder Hochplateau arbeitsrechtliche Schritte eingeleitet.