Kostenlose Stornierung wegen Winterwetter?

| Hotellerie Hotellerie

In den Alpen und in Teilen Süddeutschlands herrscht das Schneechaos. Manche Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, teilweise wurde die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. Doch kann ein Hotelgast aufgrund des Winterwetters kostenlos sein gebuchtes Zimmer stornieren? Die Antwort darauf liefert der Hotelverband (IHA)

Durch die verbindliche Buchung oder Bestellung eines Hotelzimmers komme ein gegenseitiger Vertrag zustande, schreibt der Verband auf seiner Webseite. Dieser Beherbergungsvertrag bestehe grundsätzlich auch bei ungünstigen Witterungsvoraussetzungen weiter. Nur wenn vertraglich ein Rücktrittsrecht vereinbart sei oder eine Unmöglichkeit vorliege, könnten sich die Vertragspartner ggf. kostenfrei vom Hotelaufnahmevertrag lösen.

Betroffene Hotelgäste sollten laut Hotelverband also genau die vereinbarten Rücktritts- bzw. Stornierungsbedingungen und ggf. die Konditionen ihrer Reiserücktrittsversicherung prüfen. Im Falle eines Rücktrittes bzw. einer Stornierung sollte schnellstmöglich mit dem Hotel Kontakt aufgenommen werden. „Wir wissen, dass sich viele Hotels um gastfreundliche Lösungen bemühen. Auch „gestrandeten“ Reisenden wird auf vielfältigste Weise geholfen“, so die IHA-Einschätzung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.