Küstenperle Strandhotel & Spa geht mit Speed-Dating auf Azubi-Suche

| Hotellerie Hotellerie

In der Hotellerie und im Gastgewerbe ist die Suche nach Auszubildenden mitunter gar nicht so einfach. Das Vier Sterne Küstenperle Strandhotel & Spa in Büsum beschreitet bei der Suche nach den Fachkräften von morgen gerne neue Wege und arbeitet dabei mit starken Partnern zusammen. So findet Ende März bereits zum zweiten Mal ein Social Dining statt, bei dem die Teilnehmer in einer Art Speed-Dating mit unterschiedlichen Hotel-Bereichen in Kontakt kommen.

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit stellen sich hier drei verschiedene Betriebe vor: neben der Küstenperle sind das der Golfclub Gut Apeldör sowie die Bernstein Resorts. In einem rotierenden System erhält der Bewerber Einblicke in einen bestimmten Bereich, wie zum Beispiel Küche, Bar oder Service. In lockerer Atmosphäre sollen die Teilnehmer mit der jeweiligen Abteilung und der Personalleitung ins Gespräch kommen. Auf diese Weise lernt der Betrieb die potentiellen Azubis auf etwas anderem Wege kennen.

Im vergangenen Jahr war das Social Dining noch ein Pilotprojekt – und dabei sehr erfolgreich für das Küstenperle Strandhotel & Spa: Der familiengeführte Betrieb hat durch die Aktion einen Kochazubi gewinnen können. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt, noch gibt es freie Plätze. 

Astor-Projekt: Ausbildung hoch drei

Zusammen mit der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein bietet das Küstenperle Strandhotel & Spa eine Alternative zu den klassischen Berufswegen Ausbildung, duales Studium oder Studium. Das Astor-Projekt ist ein kombiniertes Ausbildungs- und Fortbildungskonzept, das innerhalb von 33 Monaten angehende Fachkräfte mit gleich drei Abschlüssen für den Job in der Hotellerie qualifiziert: Berufsabschluss, eine darauf aufbauende Weiterbildung zum/zur IHK-geprüften Fachwirt/in sowie eine Ausbildereignung. Auf dem „normalen“ Berufsweg würden Bewerber dafür fünf Jahre benötigen.

Personalleiterin Katharina Lutze: „Das Astor-Projekt ist eine großartige Chance, um schnell in der Hotellerie Fuß zu fassen. Außerdem ist uns natürlich daran gelegen, dass die Fachkräfte von morgen nicht erst zum Studium weit weg gehen, sondern hier bei uns bleiben. Das Projekt ist aber so attraktiv gestaltet, dass wir da ganz optimistisch sind.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Studie von HotellerieSuisse zeigt den anhaltend hohen Einfluss von Buchungsplattformen auf die Preisgestaltung in der Schweizer Hotellerie. Hotels berichten zunehmend über Preisunterbietungen und eingeschränkte Kontrolle im digitalen Vertrieb.

Das „Hotel am Sophienpark“ in Baden-Baden soll nach einer umfassenden Modernisierung im Frühjahr 2027 unter dem Namen „The Floris“ weitergeführt werden. Das traditionsreiche Gebäude an der Sophienstraße 14 werde derzeit revitalisiert und als Vier-Sterne-Superior-Hotel neu positioniert.

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.

Die Jufenalm hat den Umbau ihrer Hotelanlage in den Salzburger Bergen abgeschlossen. Das Unternehmen startet mit neuen Suiten, einem erweiterten Wellnessbereich und speziellen Rabattaktionen in die aktuelle Sommersaison.

Das Hotel Bergkristall in Oberstaufen hat sechs neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee eröffnet. Ab August 2026 soll das Angebot laut Unternehmen um weitere Bergsuiten ergänzt werden.

Die H World Group hat nach eigenen Angaben das Europageschäft wieder in die Gewinnzone geführt. In den veröffentlichten Quartalszahlen verweist das Unternehmen auf Fortschritte im internationalen Segment sowie auf den weiteren Ausbau der Marken Steigenberger und IntercityHotel.

Eine Studie von Mews zeigt eine breite Nutzung von künstlicher Intelligenz in Hotels. Gleichzeitig sehen viele Hoteliers persönliche Kontakte wie Begrüßung und Check-in weiterhin als Aufgabe von Mitarbeitern.