Landhotel Gut Zarrentin steht für 1,55 Millionen Euro zum Verkauf

| Hotellerie Hotellerie

Das Landhotel Gut Zarrentin in der Gemeinde Gransebieth im Landkreis Vorpommern-Rügen wird für 1,55 Millionen Euro zum Verkauf angeboten. Wie unter anderem die Bild-Zeitung berichtet, handelt es sich dabei nicht um einen wirtschaftlichen Problemfall, sondern um einen laufenden Hotelbetrieb mit elf Gästezimmern, zwei Ferienwohnungen und umfangreichen Veranstaltungsflächen.

Die heutigen Eigentümer hatten das historische Gutshaus im Jahr 2013 übernommen und nach eigenen Angaben umfassend saniert. Nach Angaben des Maklers wird das Haus derzeit als Hotel Garni betrieben. Der Grund für den Verkauf liege laut dem Bericht der Bild-Zeitung nicht in der Geschäftsentwicklung. Die Eigentümer planten demnach die Rückkehr nach Bayern, wo Familie und Freunde leben.

Eigentümer bieten laufenden Hotelbetrieb zum Verkauf an

Zum Anwesen gehören nach den vorliegenden Angaben rund 1.100 Quadratmeter Wohnfläche, 22 Zimmer, 18 Bäder sowie ein Grundstück von knapp 55.000 Quadratmetern. Bestandteil des Angebots sind außerdem ein Festsaal, ein Kaminzimmer, eine Hotelküche, Parkflächen, ein Teich, ein Pferdestall und eine Scheune.

Nach Angaben des Maklers verfügt das Hotel über elf Gästezimmer im Landhausstil sowie zwei Ferienwohnungen. Zum Betrieb gehören zudem zwei Frühstücksräume und Büroräume. Der Hotelbetrieb werde aktuell von den Eigentümern geführt. Vier Mitarbeiter seien im Unternehmen beschäftigt.

Historisches Gutshaus stammt aus zweiter Hälfte des 18 Jahrhunderts

Das Gebäude geht auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Nach Angaben im Exposé wurden bei der Sanierung zahlreiche historische Elemente erhalten, darunter Türen im Erdgeschoss, die Freitreppe am Haupteingang sowie weitere architektonische Merkmale des ursprünglichen Gutshauses.

Auch die Geschichte des Standorts reicht nach den vorliegenden Informationen weit zurück. Laut Angaben der Eigentümer soll sich auf dem Gelände in früherer Zeit eine Burganlage befunden haben. Das Gut wechselte im Laufe seiner Geschichte mehrfach den Besitzer und wurde erst deutlich später als Hotel genutzt.

Verschiedene Nutzungen für Anwesen gelten als möglich

Neben der Fortführung als Hotel werden im Exposé weitere Nutzungsmöglichkeiten genannt. Demnach könne das Anwesen auch als privates Wohn- oder Feriendomizil genutzt werden. Zudem werden Konzepte wie ein Mehrgenerationenhaus oder eine Seniorenresidenz als denkbare Optionen aufgeführt. Aufgrund der vorhandenen Flächen sowie des Pferdestalls wird außerdem die Nutzung für die Pferdehaltung erwähnt.

Das Landhotel liegt im Trebeltal nahe der Anschlussstelle Grimmen-West der Autobahn A20. Nach Angaben des Maklers beträgt die Entfernung zur Autobahn rund fünf Kilometer. Von dort bestehen Verkehrsverbindungen unter anderem in Richtung Rostock, Greifswald, Stralsund und Berlin.

Wer das Anwesen künftig übernehmen wird, ist bislang offen. Nach Angaben der bisherigen Eigentümer gibt es bereits Interessenten, ein Verkauf wurde bislang jedoch nicht abgeschlossen. Der Hotelbetrieb läuft währenddessen unverändert weiter.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.